Fos­si­le Ener­gie­quel­len bald ver­braucht

Meppener Tagespost - - DIALOG -

Zum Ar­ti­kel „Wie si­cher sind Öl- und Gas­för­de­rung in Nie­der­sach­sen?“(Aus­ga­be vom 25. No­vem­ber) und dem Le­ser­brief „Berg­bau mit Re­pekt vor Na­tur und Men­schen“von Hans-Joa­chim Bert­rams (Aus­ga­be vom 5. De­zem­ber).

„Der Schrei­ber des Le­ser­briefs be­zieht sich auf ein 500 Jah­re al­tes Zi­tat und be­schreibt den Berg­bau ins­ge­samt qua­si als Qu­el­le des Le­bens und un­se­res Wohl­stands. Da es sich so­wohl bei Gas und Öl wie auch bei Koh­le und Uran um end­li­che fos­si­le Ener­gie­quel­len han­delt, die über Jahr­mil­lio­nen ent­stan­den sind und in re­la­tiv kür­zes­ter Zeit ver­braucht wer­den, dürf­te es wohl ir­gend­wann ab­seh­bar vor­bei sein mit dem Wohl­stand – mal ganz ab­ge­se­hen von di­rek­ten schäd­li­chen Um­welt­ein­flüs­sen.

Dar­über hin­aus rei­chen un­se­re deut­schen fos­si­len La­ger­stät­ten so­wie­so bei Wei­tem nicht zur De­ckung un­se­res Ener­gie­be­darfs aus, so­dass wir, wenn wir an fos­si­len Ener­gie­quel­len fest­hal­ten, auf Im­por­te an­ge­wie­sen sind und da­mit un­se­re Um­welt­pro­ble­me we­der ins Aus­land ver­la­gern noch sie bei uns lö­sen.

Der Schrei­ber stellt fest, wir Men­schen woll­ten Pro­duk­te, aber nicht die Pro­duk­ti­on. Aber nicht nur ,selbst er­nann­te Um­welt­ak­ti­vis­ten‘ wis­sen mitt­ler­wei­le, dass Pro­duk­te auch mit al­ter­na­ti­ven Ener­gi­en (Son­ne, Wind, Was­ser) her­ge­stellt wer­den kön­nen, ver­gleichs­wei­se si­cher sind und we­ni­ger Geld kos­ten.“Gerd Hün­dorf Bis­sen­dorf

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