49 Jour­na­lis­ten welt­weit ge­tö­tet

Meppener Tagespost - - MEDIEN / FERNSEHEN -

Fast die Hälf­te der welt­weit knapp 400 Jour­na­lis­ten hin­ter Git­tern sind nach An­ga­ben der Or­ga­ni­sa­ti­on Re­por­ter oh­ne Gren­zen (ROG) al­lein in Chi­na, Ägyp­ten und Sau­di-Ara­bi­en in­haf­tiert. Dort hät­ten die Re­gie­run­gen den Druck auf Me­dien­leu­te wei­ter ver­schärft, er­klär­te ROG-Vor­stands­spre­cher Micha­el Re­dis­ke an­läss­lich der Jah­res­bi­lanz zur Pres­se­frei­heit in Ber­lin. Min­des­tens 49 Jour­na­lis­ten und an­de­re Me­dien­schaf­fen­de wur­den laut ROG seit Jah­res­be­ginn welt­weit we­gen ih­rer Ar­beit ge­tö­tet – weit mehr als die Hälf­te von ih­nen in Sy­ri­en, Me­xi­ko, Af­gha­nis­tan, Pa­kis­tan und So­ma­lia. Ein Land im Frie­dens­zu­stand wie Me­xi­ko sei heu­te für Jour­na­lis­ten eben­so ge­fähr­lich wie das Bür­ger­kriegs­land Sy­ri­en, sag­te Re­dis­ke wei­ter.

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