Lob für Lon­quich: 38 Jah­re im Rat

Städ­te- und Ge­mein­de­bund dankt zehn Ha­re­ner Po­li­ti­kern

Meppener Tagespost - - MEPPEN / HAREN - Von To­bi­as Bö­cker­mann

Ei­ni­ge nicht all­täg­li­che Ju­bi­lä­en sind im Ha­re­ner Stadt­rat ge­fei­ert wor­den: Zehn Rats­frau­en und Rats­her­ren, Orts­vor­ste­her so­wie Bür­ger­meis­ter Mar­kus Hon­nig­fort en­ga­gie­ren sich seit min­des­tens 15 Jah­ren im Kom­mu­nal­par­la­ment oder in ih­rem Amt.

Salz­ber­gens Bür­ger­meis­ter Andre­as Kai­ser über­brach­te als Vor­sit­zen­der Kreis­ver­ban­des Ems­land im Nie­der­säch­si­schen Städ­te­und Ge­mein­de­bund (NSGB) Eh­ren­ur­kun­den und An­steck­na­deln in Bron­ze, Sil­ber und Gold. Rats­herr Han­sHer­mann Lon­quich rag­te da­bei aus der Rie­ge der Geehr­ten her­aus und er­hielt mit der Eh­ren­me­dail­le des Städ­te­und Ge­mein­de­bun­des die höchs­te Aus­zeich­nung: Der So­zi­al­de­mo­krat aus Eri­ka ge­hört dem Rat seit 1981 an – al­so 38 Jah­re.

Auf 28 Jah­re bringt es Pe­ter Me­ent­ken (CDU), auf je­weils 18 Jah­re kom­men Ge­org Be­ren­zen (SPD), Ma­ria Kö­nig (CDU), Jo­sef Kra­mer (CDU), Heinz Pin­ker­nell (SPD), Kar­la Schmidt (CDU) und Jo­han­nes Tie­ben (CDU).

Seit 16 Jah­ren ist Mar­kus Hon­nig­fort Bür­ger­meis­ter der Stadt Ha­ren, wo­für auch er ge­ehrt wur­de. Rats­vor­sit­zen­der Heinz Over be­glück­wünsch­te ih­ne zu­dem ein­gangs der Sit­zung zur Wahl, nach­dem Hon­nig­forts neue Amts­zeit im No­vem­ber of­fi­zi­ell be­gon­nen hat­te.

Die Frak­ti­ons­chefs Hol­ger Cos­se (CDU) und Heinz Pin­ker­nell schlos­sen sich an und wünsch­ten wei­ter­hin kon­struk­ti­ve Ar­beit im Rat.

Seit 15 Jah­ren be­reits ist Ma­ria Al­bers Orts­vor­ste­he­rin in Eri­ka. Auf 25 Jah­re in die­sem Amt bringt es be­reits Bern­hard Her­mes aus Fehn­dorf (bei­de CDU).

Andre­as Kai­ser lob­te, es sei nicht selbst­ver­ständ­lich, dass sich Men­schen für fünf

Jah­re oder noch viel län­ger in den Di­enst der All­ge­mein­heit stell­ten. Aber ge­ra­de der länd­li­che Raum le­be von der Be­geis­te­rungs­fä­hig­keit der Men­schen, die da­bei hel­fen, al­le an­ste­hen­den Auf­ga­ben mit Au­gen­maß zu lö­sen.

Sie tä­ten dies aus Be­geis­te­rung,

und das, ob­wohl am En­de „die­je­ni­gen, die sich nicht in den Rat ha­ben wäh­len las­sen, es oft­mals trotz­dem bes­ser wis­sen“.

Wei­te­re Be­rich­te aus der Ha­re­ner Po­li­tik auf auf noz.de/ha­ren

Fo­to: To­bi­as Bö­cker­mann

Ei­ne gan­ze Rei­he aus­ge­zeich­net. Ha­re­ner Po­li­ti­ke­rin­nen und Po­li­ti­ker wur­de für lang­jäh­ri­ges En­ga­ge­ment

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