PER­SÖN­LICH

Meppener Tagespost - - POLITIK - Fo­to: dpa

frü­he­rer Bun­des­in­nen­mi­nis­ter, will end­lich Klar­heit über die Er­eig­nis­se, die 1993 zu sei­nem Rück­tritt führ­ten. Der CDU-Po­li­ti­ker äu­ßer­te sich in der „Bild“zu ei­nem Be­richt, in dem der da­ma­li­ge „Spie­gel“-Re­por­ter Hans Ley­en­de­cker sei­ne ei­ge­ne Be­richt­er­stat­tung über den Tod des RAF-Ter­ro­ris­ten Wolf­gang Grams als nicht kor­rekt be­zeich­net. Grams war im Ju­ni 1993 auf dem Bahn­hof von Bad Klei­nen in Meck­len­burg-Vor­pom­mern durch ei­nen Kopf­schuss ge­stor­ben. Ley­en­de­cker hat­te da­mals be­rich­tet, ein Be­am­ter der Spe­zi­al­ein­heit GSG9 ha­be den wehr­lo­sen Grams er­schos­sen. Heu­te sagt der Jour­na­list, die an­ony­me Quel­le für die­se In­for­ma­ti­on sei un­zu­ver­läs­sig ge­we­sen. Sei­ters, der da­mals als ver­ant­wort­li­cher Mi­nis­ter zu­rück­trat, sag­te nun der „Bild“, er ha­be nie an die Ver­si­on Ley­en­de­ckers ge­glaubt. Der 82-Jäh­ri­ge er­neu­er­te sei­ne For­de­rung, die Iden­ti­tät des an­geb­li­chen In­for­man­ten of­fen­zu­le­gen.

Ru­dolf Sei­ters,

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