Das Glück kommt mit ei­nem He­cheln

Stu­die zeigt: Mit Hund sind Men­schen zu­frie­de­ner als mit Kat­ze

Meppener Tagespost - - GUT ZU WISSEN - Von Jörg Zitt­lau

Wer ist klü­ger? Oder ehr­li­cher? Zwi­schen Hun­de- und Kat­zen­lieb­ha­bern gibt es im­mer wie­der Dis­kus­sio­nen dar­über, wo­rin das ei­ne Haus­tier dem an­de­ren über­le­gen sein könn­te. Und die er­hal­ten durch ei­ne Stu­die neue Nah­rung. Dem­nach sol­len Herr­chen und Frau­chen von Pfif­fi deut­lich glück­li­cher sein als der Mann und die Frau an Mie­zes Sei­te.

Für Lo­ri­ot stand fest: „Ein Le­ben oh­ne Mops ist mög­lich, aber sinn­los.“Für sie war al­so der Hund ei­ne we­sent­li­che Vor­aus­set­zung ih­res Glücks. Und wie nun ei­ne Stu­die der Uni­ver­si­ty of Chi­ca­go zeigt, sind sie da­mit nicht al­lein. Die For­scher um den So­zio­lo­gen Mi­cha­el Da­vern be­fra­gen im Auf­trag der

Re­gie­rung re­gel­mä­ßig ei­ne re­prä­sen­ta­ti­ve An­zahl von US-Bür­gern, um mehr über die Vor­lie­ben, Ab­nei­gun­gen und das Le­bens­glück der Be­völ­ke­rung zu er­fah­ren.

Dies­mal wur­de auch ab­ge­klopft, ob die Be­frag­ten sich Hun­de, Kat­zen oder bei­des hal­ten und wie das mit ih­rer

Le­bens­zu­frie­den­heit kor­re­liert. Im Er­geb­nis zeig­te sich: Die Re­de­wen­dung „Auf den Hund ge­kom­men“für ei­nen ab­ge­half­ter­ten Un­glücks­ra­ben ent­spricht nicht ge­ra­de der Rea­li­tät. Denn et­wa je­des drit­te Herr­chen oder Frau­chen be­zeich­ne­te sich in der Um­fra­ge als „ve­ry hap­py“, sehr glück­lich. Was zwar nur un­we­sent­lich mehr ist als die Quo­te von 32 Pro­zent bei den Haus­tier­lo­sen, aber im­mer­hin ei­ne klei­ne Emp­feh­lung für den we­deln­den Haus­ge­nos­sen dar­stellt.

Ganz an­ders bei den Kat­zen­lieb­ha­bern. Von de­nen zähl­ten sich ge­ra­de mal 18 Pro­zent zur Ve­ry-hap­py-Ka­te­go­rie, al­so nur halb so vie­le wie bei den Hun­de­hal­tern.

Al­ler­dings ist Vor­sicht bei sol­chen In­ter­pre­ta­tio­nen an­ge­bracht. Es gibt aber plau­si­ble Er­klä­run­gen, war­um Hun­de ei­nen Glücks­vor­sprung be­sche­ren. So zwin­gen sie zu Be­we­gung im Frei­en, was an sich schon zu Ge­sund­heit und Wohl­be­fin­den bei­trägt. Au­ßer­dem kommt man nicht nur mit Gas­si­ge­hern, son­dern ge­ne­rell mit an­de­ren in Kon­takt.

Fo­to: dpa/Ju­li­an Stratensch­ulte

Hun­de­gän­ger in Han­no­ver. sind auch bei Son­nen­auf­gang un­ter­wegs, hier

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