PRESSESCHA­U

Meppener Tagespost - - POLITIK -

Hier kom­men­tiert man zum Breit­scheid­platz:

„Je­der, der sich über vor­schnel­len Ak­ti­vis­mus der Si­cher­heits­kräf­te auf­regt, soll­te sich fra­gen: Was hät­ten Sie ge­tan? Hät­ten Sie den Weih­nachts­markt wei­ter­lau­fen las­sen? Wohl kaum. Auch

In Hei­del­berg heißt es zu Nord Stream 2:

„Die Sank­tio­nen sind hoch­bri­sant. Zum ei­nen, weil sie nur dem ei­nen Ziel die­nen: Ame­ri­ka will sein Fracking-Gas an den Mann brin­gen, das dann voll­kom­men um­welt­frev­le­risch ver­schifft wer­den soll. Zum an­de­ren

Zum Streit um das Pi­pe­line­Pro­jekt Nord Stream 2 meint man hier:

„Ob sich Deutsch­land mit Nord Stream 2 von Russ­land ab­hän­gig macht, da­für sind die USA in kei­ner Wei­se zu­stän­dig. Al­ler­dings ist die wenn vi­el­leicht nicht je­der ver­ei­tel­te Ter­ror­an­schlag kurz vor der Aus­füh­rung stand, soll­ten wir froh sein, dass die Si­cher­heits­kräf­te ih­re Auf­ga­be ernst neh­men. Da­zu ge­hört auch, lie­ber fünf­mal zu früh Alarm aus­zu­lö­sen als ein­mal zu spät.“ geht der eu­ro­päi­sche Ener­gie­und erst recht der Bin­nen­markt die USA nichts an. Und den­noch bleibt mit­ten in der gro­ßen Em­pö­rungs­rhe­to­rik ei­ne Fra­ge: Wä­re die­ser Bruch zwi­schen den USA und Deutsch­land mit­tels klu­ger Di­plo­ma­tie ver­meid­bar ge­we­sen?“

Bun­des­re­gie­rung mit Blick auf die Sank­tio­nen ziem­lich rat­los – und dar­an ist sie teil­wei­se selbst schuld. Auch et­li­che EU-Part­ner, dar­un­ter Frank­reich, leh­nen die Pi­pe­line ab. Deutsch­land hat sich un­klu­ger­wei­se iso­liert.“

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