Aus­tausch von Ge­fan­ge­nen in Ukrai­ne

Ver­ein­ba­rung von Gip­fel in Pa­ris um­ge­setzt

Meppener Tagespost - - POLITIK -

Nach dem Ukrai­ne-Gip­fel in Pa­ris ha­ben die Re­gie­rung in Kiew und die pro­rus­si­schen Se­pa­ra­tis­ten wie ver­ein­bart Ge­fan­ge­ne aus­ge­tauscht. Im rus­si­schen und ukrai­ni­schen Fern­se­hen war ges­tern zu se­hen, wie Bus­se mit den In­haf­tier­ten zu ei­ner Kon­troll­stel­le na­he der Re­bel­len­hoch­burg Hor­liw­ka fuh­ren. Es spiel­ten sich da­bei er­grei­fen­de Sze­nen ab. Men­schen la­gen sich in den Ar­men.

Kiew er­hielt 76 Ge­fan­ge­ne zu­rück, den Re­bel­len in den selbst­er­nann­ten Re­pu­bli­ken

Do­nezk und Lu­hansk wur­den nach ei­ge­nen An­ga­ben ins­ge­samt 124 Ge­fan­ge­ne über­ge­ben.

Die selbst­er­nann­te Re­pu­blik Do­nezk teil­te der rus­si­schen Agen­tur In­ter­fax zu­fol­ge mit, dass sich min­des­tens zwei Ge­fan­ge­ne aus Angst vor ei­ner Straf­ver­fol­gung in Kiew ge­wei­gert hät­ten, das Se­pa­ra­tis­ten­ge­biet zu ver­las­sen. Meh­re­re Ge­fan­ge­ne hät­ten zu­dem nicht in die Re­pu­blik Lu­hansk zu­rück­keh­ren wol­len.

Der pro­mi­nen­te rus­si­sche Au­ßen­po­li­ti­ker Kon­stan­tin

Kos­sa­t­schow sag­te der Agen­tur Tass, der Ge­fan­ge­nen­aus­tausch we­cke Hoff­nung, dass „frü­her oder spä­ter auch al­le an­de­ren Punk­te des Mins­ker Frie­dens­ab­kom­mens um­ge­setzt wer­den“könn­ten.

Der nun er­folg­te Aus­tausch der Ge­fan­ge­nen war beim Ukrai­ne-Gip­fel vor gut drei Wo­chen in Pa­ris bis En­de De­zem­ber ver­ein­bart wor­den. Die Ei­ni­gung Se­lens­ky­js mit sei­nem rus­si­schen Kol­le­gen Wla­di­mir Pu­tin kam un­ter Ver­mitt­lung von Deutsch­land und Frank­reich zu­stan­de.

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