„Fa­mi­li­en­freund­lich­keit wei­ter hoch im Kurs“

13 Un­ter­neh­men durch­lau­fen Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess

Meppener Tagespost - - KREIS EMSLAND -

Be­trieb­li­che Struk­tu­ren so zu ver­bes­sern, dass sie op­ti­mal mit den fa­mi­liä­ren Be­lan­gen der Mit­ar­bei­ter zu ver­ein­ba­ren sind – das ist die Ziel­set­zung des „Ems­län­di­schen Gü­te­sie­gels für Fa­mi­li­en­freund­lich­keit“.

An­nä­hernd 80 Un­ter­neh­men im Ems­land sind in­zwi­schen Trä­ger die­ser Aus­zeich­nung, die die Ems­län­di­sche Stif­tung Be­ruf und Fa­mi­lie seit 2010 ver­leiht. Hin­zu­ge­kom­men ist nun mit der Ber­ent­zen Grup­pe AG ein wei­te­rer Sie­gel­trä­ger, gleich­zei­tig ha­ben zwölf Un­ter­neh­men ih­re Aus­zeich­nung er­neu­ert.

„Das Sie­gel ist ein Be­kennt­nis zur Fa­mi­li­en­freund­lich­keit und un­ter­streicht die At­trak­ti­vi­tät der ems­län­di­schen Un­ter­neh­men. Da­mit ist es im wahrs­ten Sin­ne ein ,Aus­hän­ge­schild‘ für die Wirt­schaft im Ems­land“, gra­tu­lier­te Ul­rich Boll, Vor­sit­zen­der der Stif­tung, al­len Un­ter­neh­men herz­lich zur Aus­zeich­nung.

Die Ber­ent­zen Grup­pe AG konn­te im Zu­ge der tur­nus­mä­ßi­gen Stif­ter­ver­samm­lung der Ems­län­di­schen Stif­tung Be­ruf und Fa­mi­lie als neu­er Sie­gel­trä­ger aus­ge

zeich­net wer­den, nach­dem das Un­ter­neh­men wie al­le Gü­te­sie­gel­trä­ger zu­vor ei­nen Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess durch­lau­fen und ge­mein­sam mit dem Un­ter­neh­mens­coach

Ur­su­la Güns­ter-Schö­ning in­di­vi­du­el­le Maß­nah­men für ei­ne fa­mi­li­en­freund­li­che­re Per­so­nal­po­li­tik ent­wi­ckelt hat­te.

Da das Sie­gel im­mer nur für ei­nen be­grenz­ten Zei­t­raum ver­ge­ben wird, ist nach Ablauf ei­ne Re-Zer­ti­fi­zie­rung bzw. Er­neue­rung er­for­der­lich, der sich die Be­trie­be in der Re­gel ger­ne stel­len. „Dass zwölf Un­ter­neh­men in die­sem Jahr ihr Sie­gel er­neu­ert ha­ben, be­legt, dass sie sich hin­ter­fra­gen und wei­ter­ent­wi­ckeln möch­ten“, weiß Güns­ter-Schö­ning.

Da­bei sei­en Viel­falt und Ni­veau der fa­mi­li­en­freund­li­chen Maß­nah­men grund­sätz­lich sehr hoch, un­ter­streicht Boll. „In Zei­ten des Fach­kräf­te­be­darfs wis­sen die Un­ter­neh­men, dass sie et­was tun müs­sen, um als at­trak­ti­ver Ar­beit­neh­mer wahr­ge­nom­men zu wer­den. Vie­le Ar­beit­ge­ber im Ems­land ver­fü­gen längst über tol­le Struk­tu­ren und An­ge­bo­te für ih­re Be­leg­schaft – und trotz­dem las­sen sich ge­mein­sam im Zer­ti­fi­zie­rungs­pro­zess im­mer wie­der zu­sätz­li­che An­sät­ze und Ide­en fin­den“, sag­te der Vor­sit­zen­de in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung.

Erst-Ver­lei­hung:

Die Emp­fän­ger der Gü­te­sie­gel mit Ur­su­la Güns­ter-Schö­ning (links) so­wie dem Stif­tungs­vor­sit­zen­den Ul­rich Boll und sei­nem Stell­ver­tre­ter Land­rat Marc-An­dré Burg­dorf (Mit­te)

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