59-Jäh­ri­ger soll sei­ne Ex ge­tö­tet ha­ben

Ge­mein­sa­me sechs­jäh­ri­ge Toch­ter ver­mut­lich Zeu­gin der Blut­tat

Meppener Tagespost - - NORDWEST - Www.lotto-nie­der­sach­sen.de

Nach dem Tod ei­ner Frau im müns­ter­län­di­schen Borken hat die Staats­an­walt­schaft ei­nen Haft­be­fehl we­gen Tot­schlags ge­gen den ehe­ma­li­gen Le­bens­ge­fähr­ten der 52-Jäh­ri­gen be­an­tragt. In der Ver­neh­mung ha­be der 59-Jäh­ri­ge ein­ge­räumt, sich in der Tat­nacht mit der Frau ge­strit­ten zu ha­ben, teil­ten Po­li­zei und Staats­an­walt­schaft mit. Al­ler­dings ha­be er an­ge­ge­ben, sich nicht an das Ge­sche­hen er­in­nern zu kön­nen. Der Ver­däch­ti­ge soll­te noch ges­tern ei­nem Haft­rich­ter vor­ge­führt wer­den.

Wie ein Spre­cher der Staats­an­walt­schaft mit­teil­te, wur­de die Lei­che der Frau am Neu­jahrs­tag ob­du­ziert. „Die Rechts­me­di­zi­ner ha­ben fest­ge­stellt, dass die zahl­rei­chen Mes­ser­sti­che und zu­sätz­lich ein Dros­seln den Tod der 52jäh­ri­gen Frau ver­ur­sacht ha­ben“, sag­te Ober­staats­an­walt Ste­fan Lech­tape.

In der Sil­ves­ter­nacht hat­ten Nach­barn Hil­fe­schreie aus der Woh­nung der Bor­ke­ne­rin ge­hört und die Po­li­zei alar­miert. Erst nach mehr­ma­li­ger Auf­for­de­rung ha­be der Mann die Woh­nungs­tür ge­öff­net und den Po­li­zis­ten dann „mit fri­schen Blut­spu­ren am Kör­per“ge­gen­über­ge­stan­den, wie es hieß. In der Woh­nung sei die Lei­che der Frau ge­fun­den wor­den.

Zur Tat­zeit soll sich auch die ge­mein­sa­me sechs­jäh­ri­ge Toch­ter in der Woh­nung auf­ge­hal­ten ha­ben. Ob sie die Tat mit an­se­hen muss­te, blieb zu­nächst un­klar. War­um der Streit zwi­schen dem Tat­ver­däch­ti­gen und sei­ner ehe­ma­li­gen Le­bens­ge­fähr­tin der­art es­ka­liert sei, wer­de der­zeit er­mit­telt, so der Lei­ter der Mord­kom­mis­si­on.

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