SPORT

Meppener Tagespost - - HINTERGRUN­D -

Mau­rice Teb­bel: Sport­li­che Groß­er­eig­nis­se sind nichts Neu­es für den Spring­rei­ter aus Emsbüren. In 2020 hofft der 25-Jäh­ri­ge auf die Teil­nah­me an den Olym­pi­schen Spie­len in To­kio. Dass er die Fä­hig­kei­ten und Ner­ven für ei­nen sol­che Wett­kampf be­sitzt, hat Teb­bel be­reits un­ter Be­weis ge­stellt. 2018 si­cher­te er sich bei der WM im USame­ri­ka­ni­schen Tryon Bron­ze mit der Mann­schaft. Mit die­sem Er­geb­nis schaff­te die deut­sche Equi­pe auch die Qua­li­fi­ka­ti­on für Olym­pia. Ein Jahr zu­vor war Teb­bel bei der EM in Gö­te­borg mit dem

Team Fünf­ter ge­wor­den. Zwei­mal hat er mit Deutsch­land beim CHIO Aa­chen den Na­tio­nen­preis ge­won­nen. Rei­ten wur­de ihm in die Wie­ge ge­legt – von sei­nem Va­ter Re­né Teb­bel, der ei­nen Re­kord hält. Er ist der ers­te und bis­lang ein­zi­ge Spring­rei­ter, der es schaff­te, drei­mal in Fol­ge Deut­scher Meis­ter zu wer­den. Sein Va­ter ha­be ihm sehr ge­hol­fen und sei auch sein Vor­bild, sagt Mau­rice Teb­bel. „Im Trai­ning ist er sehr ziel­stre­big und ein Per­fek­tio­nist.“Er ach­te zu 100 Pro­zent auf al­les und be­ach­te je­de Klei­nig­keit. Klei­nig­kei­ten, die Re­né Teb­bel 2016 erst­mals die Teil­nah­me an den Spie­len in Rio brach­ten. Vier Jah­re spä­ter will auch Mau­rice Teb­bel den olym­pi­schen Geist spü­ren. Doch die Kon­kur­renz in Deutsch­land ist groß.

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