Start-ups fül­len Ser­vice-Lü­cke der Bahn

Meppener Tagespost - - WIRTSCHAFT -

Ei­ne Hand­voll Star­tups pro­fi­tiert der­zeit von ei­ner Ser­vice-Lü­cke bei der Deut­schen Bahn. Die jun­gen Un­ter­neh­men er­mög­li­chen es den Kun­den, per Han­dy die Er­stat­tung ih­res Fahr­prei­ses beim Kon­zern zu be­an­tra­gen, wenn ihr Zug ver­spä­tet war. Auf dem of­fi­zi­el­len Weg ist das bis­lang nur über ein ana­lo­ges For­mu­lar mög­lich. Das Ver­fah­ren gilt als um­ständ­lich. Die Start-ups bie­ten an, das für den Kun­den zu über­neh­men: Die­ser muss per App die Ver­bin­dungs­da­ten ein­ge­ben, al­les wei­te­re über­neh­men die Un­ter­neh­men, die da­für un­ter­schied­lich viel ver­lan­gen.

Für die Deut­sche Bahn selbst macht es ei­ge­nen An­ga­ben zu­fol­ge kei­nen Un­ter­schied, ob der Er­stat­tungs­an­trag di­rekt von den Fahr­gäs­ten oder von Drit­ten ein­ge­reicht wird. Es wer­de stets sorg­fäl­tig ge­prüft, sag­te ei­ne Spre­che­rin auf An­fra­ge. Weil der Kon­zern der­zeit das di­gi­ta­le Bu­chungs­sys­tem kom­plett über­ar­bei­tet, wer­de es noch bis 2021 dau­ern, bis auch die Er­stat­tun­gen di­gi­tal ab­lau­fen könn­ten.

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