Was ist De­menz?

Meppener Tagespost - - NACHBARSCH­AFT -

Es gibt vie­le For­men der De­menz. Die häu­figs­te ist die Alz­hei­mer-Er­kran­kung. Bei De­menz lässt nicht nur das Ge­dächt­nis nach, son­dern auch an­de­re Fä­hig­kei­ten. De­menz­kran­ke fin­den sich zum Bei­spiel in ih­rer Woh­nung nicht zu­recht, ver­le­gen Din­ge oder er­ken­nen ver­trau­te Per­so­nen nicht wie­der.

Auch das Spre­chen ist oft schwie­rig. So rin­gen Pa­ti­en­ten um Wor­te. „Nor­ma­le“Ge­sprä­che sind kaum mög­lich, weil im­mer die glei­chen Fra­gen ge­stellt wer­den.

Zu­dem sind Be­trof­fe­ne manch­mal wie aus­ge­wech­selt: Sie kön­nen Ge­füh­le nicht kon­trol­lie­ren, wan­dern her­um, sind miss­trau­isch oder trau­rig. Vie­le ver­hal­ten sich ag­gres­siv.

Die meis­ten De­menz­for­men – auch Alz­hei­mer – sind nicht heil­bar. Doch Me­di­ka­men­te kön­nen bei ei­ner Alz­hei­mer-De­menz den geis­ti­gen Ab­bau et­was ver­zö­gern und ein ei­gen­stän­di­ges Le­ben län­ger er­mög­li­chen. Auch an­de­re Ver­fah­ren kön­nen da­zu bei­tra­gen, zum Bei­spiel Er­go­the­ra­pie. Was in­fra­ge kommt, rich­tet sich vor al­lem nach der Form und Schwe­re der Krank­heit. Trotz­dem kön­nen Men­schen mit De­menz ir­gend­wann den All­tag nicht mehr al­lei­ne meis­tern. Dann brau­chen sie mehr Hil­fe und Pfle­ge. (Qu­el­le: Kas­sen­ärzt­li­che Bun­des­ver­ei­ni­gung)

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.