Vie­le an­ony­me Hin­wei­se auf Tier­quä­le­rei

Meppener Tagespost - - NORDWEST - Von Dirk Fis­ser

Bei der an­ony­men Mel­de­stel­le des Lan­des Nie­der­sach­sen ge­hen im­mer mehr Hin­wei­se auf mög­li­che Tier­schutz­ver­stö­ße oder Pfusch bei der Le­bens­mit­tel­pro­duk­ti­on ein. Ei­ne Spre­che­rin des Lan­des­am­tes für Ver­brau­cher­schutz und Le­bens­mit­tel­si­cher­heit (La­ves), bei dem die Mel­de­stel­le an­ge­sie­delt ist, teil­te auf Nach­fra­ge mit, dass in den ver­gan­ge­nen bei­den Jah­ren je­weils mehr als 200 Hin­wei­se ein­ge­gan­gen sei­en. Die Hälf­te da­von stamm­te aus dem Be­reich Le­bens­mit­tel. Ein Drit­tel be­zog sich auf Tier­schutzthe­men. 2017 lag die Zahl der Mel­dun­gen laut Lan­des­re­gie­rung noch bei 150.

Sämt­li­che Hin­wei­se sei­en an die zu­stän­di­gen Be­hör­den wei­ter­ge­lei­tet wor­den, sag­te die Spre­che­rin. Das La­ves kön­ne so­mit nicht sa­gen, was die Mel­dun­gen er­ge­ben ha­ben. Aus den Vor­jah­ren sind in­des Fäl­le be­kannt: So flog durch ei­nen an­ony­men Hin­weis ei­ne schlech­te Rin­der­hal­tung auf, bei der die Tie­re in ei­nem zu klei­nen und ver­dreck­ten Stall stan­den.

Die Mel­de­stel­le ist er­reich­bar un­ter Te­le­fon 0441 57026212 oder per E-Mail an an­ony­me.mel­de­stel­[email protected]­ves. nie­der­sach­sen.de.

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