Wohl­stands­in­dex: Deut­sche zu­frie­den wie nie

Meppener Tagespost - - GUT ZU WISSEN -

Die Deut­schen emp­fin­den ih­ren Wohl­stand laut ei­ner Stu­die als so hoch wie noch nie. Die De­zem­berMes­sung des von dem Zu­kunfts­for­scher Horst Opa­schow­ski ent­wi­ckel­ten Na­tio­na­len Wohl­stands­in­dex ha­be Re­kord­wer­te er­bracht, teil­te das Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut Ip­sos ges­tern in Ham­burg mit.

Dem­nach stuft mit ei­nem An­teil von 53,5 Pro­zent gut je­der zwei­te Bun­des­bür­ger ab 14 Jah­ren sei­nen Wohl­stand als hoch ein. Im Vor­jahr lag die­ser Wert bei 50,1 Pro­zent, im De­zem­ber 2012 bei 45,2 Pro­zent. „Der An­teil der­je­ni­gen, die mit ih­rem Wohl­stand sehr zu­frie­den sind, ist in den letz­ten acht Jah­ren re­la­tiv ste­tig ge­stie­gen, wäh­rend der An­teil der sehr Un­zu­frie­de­nen ent­spre­chend kon­ti­nu­ier­lich ge­sun­ken ist“, sag­te Pro­jekt­lei­ter Hans-Pe­ter Dr­ews von Ip­sos. Für et­wa 33,8 Pro­zent (2018: 35,8 Pro­zent) lie­ge der ei­ge­ne Wohl­stand auf ei­nem mitt­le­ren und für 12,7 Pro­zent (2018: 14,2 Pro­zent) auf ei­nem nied­ri­gen Ni­veau, so das In­sti­tut.

Der Wohl­stands­in­dex wird seit 2012 vier­tel­jähr­lich er­ho­ben. Er be­rück­sich­tigt öko­no­mi­sche, öko­lo­gi­sche, ge­sell­schaft­li­che und in­di­vi­du­el­le Vor­aus­set­zun­gen, die für die Bun­des­bür­ger er­füllt sein müs­sen, um in Wohl­stand le­ben zu kön­nen.

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