Mep­pe­ner ei­ner der schöns­ten Märk­te

Meppener Tagespost - - VORDERSEIT­E - Von Har­ry de Win­ter h.de­win­[email protected]

MEPPEN Meppen hat es beim bun­des­wei­ten Wett­be­werb „Best Christ­mas Ci­ty“auf das Trepp­chen der drei Erst­plat­zier­ten ge­schafft. Die Kreis­stadt lan­de­te zum Bei­spiel vor Göt­tin­gen. „Wir sind be­geis­tert!“, kom­men­tie­ren die Mep­pe­ner das Ab­schnei­den.

Das Ein­kaufs­zen­trum MEP in Meppen ist ein Sor­gen­kind. Ge­schäf­te schlie­ßen oder be­an­tra­gen In­sol­venz. Die Fol­ge: im­mer mehr Leer­stän­de. Bis­lang hielt sich das Cen­ter­ma­nage­ment mit Stel­lung­nah­men zu die­sem The­ma zu­rück und be­klag­te statt­des­sen, dass nur noch ne­ga­tiv über die Ein­kaufs­pas­sa­ge be­rich­tet und ge­re­det wer­de.

Nun wur­de der Schritt in die Öf­fent­lich­keit ge­wagt. Trotz­dem wird wei­ter über mög­li­che neue und zug­kräf­ti­ge Mie­ter ge­schwie­gen, die zum Bei­spiel die Lü­cke des Ede­ka-Mark­tes wie­der fül­len könn­ten. Doch über ei­nen Punkt, den der Ma­na­ger an­spricht, soll­te zu­min­dest ein­mal nach­ge­dacht wer­den. Näm­lich, dass es auch an den Mep­penern selbst liegt, wie die Zu­kunft der MEP aus­sieht. Und hier ist das An­ge­bot des Cen­terChefs klar for­mu­liert. Je­der, der ei­ne in­ter­es­san­te Ge­schäfts­idee hat, mö­ge doch bit­te zu ihm kom­men. Raum und Flä­che sind schließ­lich mehr als aus­rei­chend vor­han­den. Dies könn­te ei­ne Chan­ce sein und der MEP neu­es Le­ben ein­hau­chen. Nur Mut, Meppen!

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.