Was ist Ster­be­hil­fe?

Mindelheimer Zeitung - - Politik | Wirtschaft -

Als Ster­be­hil­fe wird je­de Form der Un­ter­stüt­zung beim Ster­ben ver­stan­den. Meist wird zwi­schen pas­si­ver, in­di­rek­ter und ak­ti­ver Ster­be­hil­fe un­ter­schie­den. Der Ethik­rat hält die­se Be­grif­fe al­ler­dings für nicht trenn­scharf ge­nug. Er dif­fe­ren­ziert zwi­schen Ster­be­be­glei­tung, Ster­ben­las­sen, Tö­tung auf Ver­lan­gen – und dem Spe­zi­al­fall as­sis­tier­ter Sui­zid.

● Un­ter Ster­ben­las­sen wird ver­stan­den, wenn le­bens­ver­län­gern­de Maß­nah­men bei Tod­kran­ken re­du­ziert oder ab­ge­bro­chen wer­den. Es ist straf­frei und recht­lich ge­bo­ten, wenn es der Pa­ti­ent vor­her ge­äu­ßert hat.

● Un­ter Ster­be­be­glei­tung fasst der Ethik­rat al­le The­ra­pi­en, die am Le­bens­en­de Schmer­zen und Lei­den

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