So leis­tet man Ers­te Hil­fe

Mindelheimer Zeitung - - Die Dritte Seite -

● No­t­ruf wäh­len Nach­dem man die Un­fall­stel­le ab­ge­si­chert hat, wird un­ter der Num­mer 112 ein No­t­ruf ab­ge­setzt. Die­se In­for­ma­tio­nen sind wich­tig: Wo ist der Un­fall pas­siert? Wie war der Un­fall­her­gang? Wie vie­le Ver­letz­te gibt es? Und – falls man das ein­schät­zen kann – um wel­che Ver­let­zun­gen han­delt es sich?

● Le­bens­ret­ten­de So­fort­maß­nah­men Zu­erst muss ge­prüft wer­den, ob die Per­son noch re­gel­mä­ßig at­met. Ist das nicht der Fall, muss als Wie­der­be­le­bungs­maß­nah­me ei­ne Herz­druck­mas­sa­ge mit Be­at­mung durch­ge­führt wer­den. Da­zu drückt man 30 Mal hin­ter­ein­an­der kräf­tig auf die Mit­te des Brust­kor­bes, et­wa zwei Stö­ße pro Se­kun­de. Dar­an schlie­ßen sich zwei Mund-zu-Mund-Be­at­mun­gen an. Dann wird die Herz­druck­mas­sa­ge fort­ge­setzt. So geht es im­mer im Wech­sel wei­ter. Zwi­schen­durch soll­te kon­trol­liert wer­den, ob die At­mung wie­der ein­ge­setzt hat. Ist das nicht der Fall, muss wei­ter­ge­macht wer­den, bis die Ret­tungs­kräf­te ein­tref­fen.

Blu­tun­gen stil­len At­met das Un­fall­op­fer, blu­tet aber stark, soll­te man ver­su­chen, die Blu­tun­gen zu stil­len. Um sich vor et­wai­gen In­fek­tio­nen zu schüt­zen, gibt es Ein­mal­hand­schu­he im Ver­bands­kof­fer. Die Wun­de wird mit ei­ner ste­ri­len Wund­auf­la­ge ab­ge­deckt und mit ei­nem Ver­band fi­xiert. Da­nach wird ein zwei­tes Druck­pols­ter auf­ge­legt und eben­falls um­wi­ckelt. Sta­bi­le Sei­ten­la­ge Ist ein Un­fall­op­fer be­wusst­los, at­met aber noch, soll­te die Per­son in die sta­bi­le Sei­ten­la­ge ge­bracht wer­den, da­mit die Atem­we­ge frei blei­ben. (sast) Qu­el­le: Mal­te­ser Hilfs­dienst

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