Ha­ckern und Da­ten­die­ben ei­nen Schritt vor­aus

Ba­ra­mun­di soft­ware AG macht Un­ter­neh­men fit für die Her­aus­for­de­run­gen von In­dus­trie 4.0

Mindelheimer Zeitung - - Sport -

IT Spe­zia­lis­ten hat­ten bis­her schon al­le Hän­de voll da­mit, Netz­wer­ke von Fir­men zu si­chern – PCs, Netz­wer­ke und mo­bi­le End­ge­rä­te. Mit der In­dus­trie 4.0 und der da­mit ver­bun­de­nen Ver­net­zung der Pro­duk­ti­on wächst die An­griffs­flä­che noch­mals ra­sant. Pro­duk­ti­ons­an­la­gen oder Ma­schi­nen lahm­zu­le­gen ist für Ha­cker sehr lu­kra­tiv. Was Un­ter­neh­men da­ge­gen tun kön­nen, er­klärt Dr. Lars Lip­pert von der ba­ra­mun­di soft­ware AG, Spe­zia­list für Cli­ent und Uni­fied End­point Ma­nage­ment.

Dr. Lip­pert, wel­chen Her­aus­for­de­run­gen se­hen sich Un­ter­neh­men ak­tu­ell ge­gen­über?

Dr. Lip­pert: In den letz­ten Jah­ren hat die Zahl der Cy­berAn­grif­fe stark zu­ge­nom­men. Al­lei­ne in Deutsch­land ent­steht so ein Scha­den von rund 55 Mil­li­ar­den Eu­ro im Jahr. Über ein Drit­tel der An­grif­fe zie­len auf die Pro­duk­ti­on und da­mit auf das Tä­tig­keits­feld der In­dus­trie 4.0 ab. Egal ob Start-up oder be­reits seit Ge­ne­ra­tio­nen eta­blier­tes Un­ter­neh­men: Kun­den­da­ten, Ge­schäfts- und Pro­duk­ti­ons­pro­zes­se ent­hal­ten ex­trem wert­vol­le In­for­ma­tio­nen. Un­be­fug­ter Zu­griff auf die­se Sys­te­me kann nicht nur teu­er, son­dern auch exis­tenz­be­dro­hend wer­den. Im Kon­zept der In­dus­trie 4.0 sind vor­mals iso­lier­te Pro­duk­ti­ons­sys­te­me plötz­lich in Netz­wer­ken ein­ge­bun­den, meist fir­men­über­grei­fend. Das macht sie leich­ter an­greif­bar – nicht nur für Spio­na­ge, son­dern auch für Sa­bo­ta­ge und Da­ten­dieb­stahl: War ein An­griff an ei­ner Stel­le er­folg­reich, kann er sich leicht auf wei­te­re Be­rei­che aus­brei­ten. Die IT-Si­cher­heit ist da­bei Dreh- und An­gel­punkt: Nur wer sich früh­zei­tig ab­si­chert und dar­auf ach­tet, die Kon­trol­le über die ei­ge­ne IT-In­fra­struk­tur zu be­hal­ten, bleibt lang­fris­tig er­folg­reich. Was kön­nen Un­ter­neh­men da­ge­gen tun und wie hilft ba­ra­mun­di da­bei?

Dr. Lip­pert: „De­fen­se in Depth“ist der ak­tu­ell viel­ver­spre­chends­te An­satz: Wie bei ei­ner mit­tel­al­ter­li­chen Burg mit Was­ser­gra­ben, Mau­ern und Wehr­tür­men braucht man für den bes­ten Schutz ge­staf­fel­te Ver­tei­di­gungs­li­ni­en: An ers­ter Stel­le steht hier der Mensch: Mit­ar­bei­ter müs­sen für die Ge­fah­ren von Cy­ber­an­grif­fen sen­si­bi­li­siert und ge­schult wer­den. Die zwei­te Li­nie ist die Här­tung der Netz­werk­gren­zen, ge­folgt von der in­ter­nen Si­che­rung des Netz­werks. Die Kern­kom­pe­tenz ba­ra­mun­dis liegt in der vier­ten und zen­tra­len Schutz­maß­nah­me: die Si­che­rung der End­ge­rä­te. Da­für bie­ten wir Un­ter­neh­men ei­ne Rei­he be­währ­ter Tools.

Wel­che Her­aus­for­de­run­gen er­ge­ben sich da­bei in Be­zug auf In­dus­trie 4.0?

Dr. Lip­pert: In der Pro­duk­ti­on ha­ben wir es teil­wei­se mit ganz an­de­ren End­ge­rä­ten zu tun als in der klas­si­schen IT. Als Vor­rei­ter bei die­sem The­ma in­ves­tie­ren wir des­halb sehr viel in For­schung, in Zu­sam­men­ar­beit mit der Uni­ver­si­tät und der Hoch­schu­le Augs­burg so­wie ver­schie­de­nen Start-ups und Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men. Auf die­se Wei­se lie­fern wir zu­kunfts­ori­en­tier­te Lö­sun­gen für die Si­cher­heit und das Ri­si­ko­ma­nage­ment in der Pro­duk­ti­on in Deutsch­land. Um das zu er­rei­chen, ach­ten wir auch sehr auf die Be­dürf­nis­se un­se­rer Mit­ar­bei­ter. Ganz nach dem Mot­to „Ar­beits­zeit ist Le­bens­zeit“schaf­fen wir ei­ne Ar­beits­welt, in der sich un­se­re Mit­ar­bei­ter wohl­füh­len und ihr vol­les Po­ten­zi­al für In­no­va­tio­nen ent­fal­ten kön­nen. Da­für wur­den wir be­reits zum sieb­ten Mal als „Gre­at Place to Work“aus­ge­zeich­net.

ba­ra­mun­di ist auch als Aus­stel­ler beim Ro­cke­teer Fes­ti­val da­bei. Was er­war­tet die Be­su­cher dort?

Dr. Lip­pert: Es ist mir ei­ne gro­ße Eh­re, bei der Pre­mie­re des Ro­cke­teer Fes­ti­vals mit ei­ner Keyno­te li­ve da­bei zu sein, und wir freu­en uns auf zahl­rei­che Be­su­cher und in­ter­es­san­te Ge­sprä­che. Ne­ben ei­nem atem­be­rau­ben­den VR-Flug­si­mu­la­tor ha­ben wir am ba­ra­mun­di-Stand ei­nen Vir­tualRea­li­ty-Rund­gang durch un­se­re Ar­beits­welt im Augs­bur­ger Glas­pa­last vor­be­rei­tet. Be­su­cher er­fah­ren dort al­les zu un­se­rem Pro­dukt, der ba­ra­mun­di Ma­nage­ment Sui­te, so­wie über un­ser Un­ter­neh­men als Ar­beit­ge­ber.

Fotos: ba­ra­mun­di Soft­ware AG

Der Augs­bur­ger Glas­pa­last ist der Sitz der ba­ra­mun­di soft­ware AG. In­ter­es­sier­te ha­ben auf dem Ro­cke­teer Fes­ti­val die Ge­le­gen­heit, ei­nen Vir­tu­al-Rea­li­ty-Rund­gang durch die Ar­beits­welt des in­no­va­ti­ven Un­ter­neh­mens zu ma­chen.

Dr. Lars Lip­pert ist Vor­stand der ba­ra­mun­di soft­ware AG, die ih­re Kun­den in Sa­chen End­point Ma­nage­ment un­ter­stützt.

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