So hal­ten es an­de­re Län­der mit dem Na­mens­recht

Mindelheimer Zeitung - - Die Dritte Seite -

● Ös­ter­reich Die Ehe­leu­te füh­ren den von ih­nen be­stimm­ten ge­mein­sa­men Fa­mi­li­en­na­men. Le­gen sie ihn nicht fest, be­hal­ten sie ih­re bis­he­ri­gen Fa­mi­li­en­na­men bei. Zum ge­mein­sa­men Fa­mi­li­en­na­men kön­nen sie ei­nen ih­rer Na­men be­stim­men. Wird hier­für ein aus meh­re­ren von­ein­an­der ge­trenn­ten oder durch ei­nen Bin­de­strich ver­bun­de­nen Tei­len be­ste­hen­der Na­me her­an­ge­zo­gen, so kön­nen der ge­sam­te Na­me oder des­sen Tei­le ver­wen­det wer­den. Sie kön­nen auch ei­nen aus den Fa­mi­li­en­na­men bei­der ge­bil­de­ten Dop­pel­na­men zum ge­mein­sa­men Fa­mi­li­en­na­men be­stim­men.

● Ita­li­en Die Ehe­leu­te füh­ren kei­nen ge­mein­sa­men Fa­mi­li­en­na­men kraft Ge­set­zes. Je­der Ehe­gat­te führt wei­ter den zur Zeit der Ehe­schlie­ßung ge­führ­ten Fa­mi­li­en­na­men. Die Ehe­frau kann ih­rem Fa­mi­li­en­na­men den Fa­mi­li­en­na­men des Man­nes als Ge­brauchs­na­men hin­zu­fü­gen.

● Irak Die Ehe­leu­te füh­ren kei­nen ge­mein­sa­men Fa­mi­li­en­na­men kraft Ge­set­zes. Je­der Ehe­gat­te führt wei­ter­hin den zur Zeit der Ehe­schlie­ßung ge­führ­ten Fa­mi­li­en­na­men. Die Frau kann mit Er­laub­nis des Man­nes wäh­rend der Dau­er der Ehe den Fa­mi­li­en­na­men des Man­nes füh­ren. Nach ei­ner Schei­dung muss die Frau ih­ren Ge­burts­na­men wie­der an­neh­men. (Quel­le: Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um)

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