Be­trifft: Grund­ren­te

Mindelheimer Zeitung - - Meinung & Dialog -

Zu „Geht der Gro­ßen Ko­ali­ti­on das Geld aus?“(Sei­te 1) vom 9. Mai:

Ich kann die­se hirn­lo­sen End­los­dis­kus­sio­nen um die Ab­schaf­fung des So­li­da­ri­täts­zu­schla­ges ei­ner­seits und die be­din­gungs­lo­se Grund­ren­te an­de­rer­seits nicht mehr hö­ren. War­um ver­wen­det man die Ein­nah­men aus dem So­li nicht ein­fach für die Pfle­ge­kas­se? Er wür­de so sei­nem Na­men ge­recht, denn alt wird schließ­lich je­der, und kei­ner weiß wie. Nach­dem jetzt so nach und nach die ge­bur­ten­star­ken Jahr­gän­ge in die Jah­re kom­men, war ab­zu­se­hen, dass hier im­men­se Kos­ten ent­ste­hen wer­den, wel­che durch die Ein­nah­men der ge­bur­ten­schwa­chen Jahr­gän­ge nicht zu de­cken sind. Grund­ren­te ja, al­ler­dings nur für al­lein­ste­hen­de oder al­lein­er­zie­hen­de Ge­ring­ver­die­ner, nicht aber z. B. für Ehe­frau­en, de­ren ge­rin­ge Ren­te mit ih­rer Teil­zeit­be­schäf­ti­gung be­grün­det ist und die durch die Ren­te des Ehe­man­nes ab­ge­si­chert sind. Ge­sun­der Men­schen­ver­stand und vor­aus­schau­en­des Den­ken und Han­deln schei­nen für Po­li­ti­ker abs­trak­te Be­grif­fe zu sein. Ruth Wör­ner, Augs­burg

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