Acht­lo­se Ver­pa­ckung

Mittelschwaebische Nachrichten - - Geld & Leben -

mann zu be­den­ken, kön­nen bei Ge­sell­schaf­ten zu gro­ße Ge­schen­ke gleich die gan­ze Run­de ver­stö­ren: Wer der Gast­ge­be­rin ei­ne an­ti­ke chi­ne­si­sche Va­se über­reicht, bringt nicht nur sie in Ver­le­gen­heit, son­dern auch an­de­re Gäs­te, die nur ein paar Blüm­chen mit­ge­bracht ha­ben. Üb­ri­gens ist es ge­nau­so de­plat­ziert, sich nicht an Ab­spra­chen zu hal­ten: Wur­de fest­ge­legt, dass man sich zu Weih­nach­ten nichts schenkt, sorgt es für schlech­te Stim­mung, wenn je­mand aus­schert.

Ei­ne lie­be­vol­le Ver­pa­ckung zeigt, dass man sich für den Emp­fän­ger ins Zeug ge­legt hat. „Da­durch drückt man sei­ne Wert­schät­zung aus“, sagt Erd­mann. Um­ge­kehrt wird ein ei­gent­lich net­tes Ge­schenk ab­ge­wer­tet, wenn es schlam­pig in ver­krum­pel­tes Pa­pier ge­wi­ckelt wur­de. Ge­schenk­tü­ten sind zwar sta­bil und prak­tisch, kön­nen aber eben­falls we­nig vor­teil­haft sein: Wenn auf dem An­hän­ger ein an­de­rer Na­me steht und noch Tan­nen­na­deln vom Vor­jahr mit­ge­lie­fert wer­den.

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