Nur Sechster! Paf­fett war trotz­dem der Sie­ger

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - SPORT -

Bei der Sie­ger­eh­rung war Ga­ry Paf­fett nur Zu­schau­er, der Bri­te durf­te sich aber den­noch wie der Ge­win­ner des elf­ten Sai­son­laufs der DTM füh­len. Weil sei­ne Kon­kur­ren­ten schwä­chel­ten, ge­nüg­te Paf­fett ein sechster Platz, um den Vor­sprung in der Ge­samt­wer­tung wei­ter aus­zu­bau­en.

Schon jetzt ist klar: Der Mer­ce­des-Pi­lot wird auch nach dem Wo­che­n­en­de in Brands Hatch in Füh­rung lie­gen - der zwei­te Meis­ter­ti­tel nach 2005 ist er­neut nä­her- ge­kom­men. „Na­tür­lich bin ich zu­frie­den, ins­ge­samt war es ein gu­ter Tag. Mit dem Tem­po an der Spit­ze konn­ten wir nicht ganz mit­hal­ten, ent­spre­chend war Platz sechs das Ma­xi­mum und ein gu­tes Re­sul­tat“, so Paf­fett, der sich im Ren­nen schad­los hielt und wei­te­re acht Punk­te ein­heims­te. „Das wa­ren sehr wich­ti­ge Zäh­ler.“Für das heu­ti­ge Ren­nen „müs­sen wir aber schau­en, dass wir uns noch et­was ver­bes­sern und schnel­ler wer­den“.

Den gest­ri­gen Sieg auf der Tra­di­ti­ons­stre­cke bei Lon­don si­cher­te sich Da­ni­el Jun­ca­del­la (Spa­ni­en), der im Mer­ce­des nicht zu schla­gen war und sei­nen ers­ten Er­folg im 67. DTM-Ren­nen fei­er­te. „Das ist ein ganz be­son­de­rer Tag, mein ers­ter Sieg über­haupt. Wahn­sinn!“, so Jun­ca­del­la. „Mein Team hat ei­nen über­ra­gen­den Job ge­macht, wir le­gen nach.“

Ga­ry Paf­fett (v.) hol­te auf der Stre­cke al­les aus sei­nem Mer­ce­des her­aus. Es flo­gen so­gar die Funk­ten.  Fürs Sie­ger­po­dest hat es ges­tern für Ga­ry Paf­fet zwar nicht ge­reicht, aber der DTM-Ti­tel wird für ihn im­mer rea­lis­ti­scher.

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