Da­vi­dek: „Hät­te ich drei To­re ge­schos­sen, wä­re es okay!“

Morgenpost am Sonntag (Chemnitzer) - - EISHOCKEY - elu

Es pass­te zur der­zei­ti­gen Si­tua­ti­on. Eis­lö­wen-Stür­mer Mar­tin Da­vi­dek brauch­te am Frei­tag­abend in der 60. Mi­nu­te drei Ver­su­che, um am En­de die Schei­be im lee­ren Kauf­beu­rer Kas­ten un­ter­zu­brin­gen und den 6:3-Sieg klar zu ma­chen!

„Ich hat­te wie­der so vie­le Chan­cen in die­sem Spiel. Im ers­ten Drit­tel zwei rich­tig gu­te, im zwei­ten so­gar drei. Nach der Par­tie muss ich la­chen, weil ich so viel Pech hat­te“, mein­te der 32-Jäh­ri­ge. „Hät­te ich drei To­re ge­schos­sen, wä­re es o ge­we­sen.“

Auf die Fra­ge, ob er sich das Schei­ben­glück für das heu­ti­ge Spi in Deg­gen­dorf auf­ge­ho­ben hat, mein­te er: „Hof­fent­lich.“Da­vi­dek ahnt, dass es „ein schwe­res Spiel“wird und for­dert, dass al­le vom Team vor­be­rei­tet sind. „Kauf­beu­ren ist im­mer zu­rück­ge­kom­men, es war eng“, so der An­grei­fer, der in Bay­ern kei­ne an den ein­ge­plan­ten Sieg beim Ta­bel­len-Letz­ten ran­las­sen will.

Der Deutsch-Tsche­che spielt auch längst um sei­ne Zu­kunft im Eis­lö­wen-Tri­kot. Er­ziel­te er in der ver­gan­ge­nen Sai­son in 42 Par­ti­en star­ke 23 To­re und gab 20 Vor­la­gen, sind des der­zeit in 35 Spie­len nur vier Tref­fer so­wie zehn Vor­la­gen. Da­zu ste­hen fet­te mi­nus zwölf in sei­ner Sta­tis­tik. Heißt: Als er auf dem Eis stand, kas­sier­ten die Dresd­ner zwölf To­re mehr, als sie selbst er­ziel­ten. Ge­paart mit den vie­len lie­gen ge­las­se­nen Chan­cen, dürf­te Da­vi­dek wohl am En­de der Sai­son aus­sor­tiert wer­den - wenn kein Wun­der ge­schieht. Aber da­für ist der „Schreck von Bay­reuth“(traf mehr­fach drei­mal ge­gen die Fran­ken) im­mer gut ...

Auf dem Eis lie­gend schaut Mar­tin Da­vi­dek (2.v.r.) der Schei­be nach, ins Kauf­beu­rer Tor flog sie hier nach sei­nem Schuss nicht.

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