Güts­chow trifft heu­te „Hat­te rie­si­ge Zeit

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

BAUT­ZEN - Im De­zem­ber war er als neu­er CFC-Trai­ner im Ge­spräch. Heu­te trifft Tors­ten Güts­chow mit Bu­dis­sa Baut­zen auf die Chem­nit­zer, für die er in der Zweit­li­ga-Sai­son 1995/96 in 34 Spie­len 15 To­re er­ziel­te. MOPO sprach mit dem 56-Jäh­ri­gen.

Der CFC kommt als sou­ve­rä­ner Spit­zen­rei­ter. Über­wiegt die Freu­de oder der Re­spekt?

Güts­chow: „Na­tür­lich die Freu­de. Ich hät­te nie ge­dacht, dass Chem­nitz mit ei­ner neu for­mier­ten Mann­schaft so schnell zu­sam­men­fin­den wird. Acht Sie­ge in Fol­ge zei­gen, dass rich­tig gu­te Ar­beit ge­leis­tet wird. Das wird ei­ne ver­dammt schwie­ri­ge Auf­ga­be.“Wä­re ei­ne Nie­der­la­ge für Ihr Team nicht die nor­mals­te Sa­che der Welt? Güts­chow: „Wir ha­ben an­de­re Zie­le als der CFC, sind ab­so­lu­ter Au­ßen­sei­ter. Aber wir ha­ben kei­ne Angst. Wir sind zu Hau­se un­ge­schla­gen. Das soll so blei­ben.“Zu­letzt ver­lor Ihr Team 0:3 in Hal­ber­stadt, amm 4. Spiel­tag 0:4 in Ba­bels­berg … Güts­chow: „Das ist un­ser Man­ko. Ein Ge­gen­tor, und wir fal­len aus­ein­an­der. Das geht gar nicht und wur­de kri­tisch aus­ge­wer­tet. In den an­de­ren Spie­len war ich mit der De­fen­siv­ar­beit zu­frie­den.“Sie­ben er­ziel­te To­re in acht Par­ti­en - är­gert Sie das als ehe­ma­li­ger Top-Tor­jä­ger b be­son­ders? Güts­chow: „Noch mehr wür­de ich mich är­gern, wenn wir uns kei­ne Chan­cen er­ar­bei­ten wür­den. So war es nicht, wir ha­ben nur lei­der zu vie­le Mög­lich­kei­ten lie­gen­ge­las­sen.“Zu­rück zum CFC. Im De­zem­ber wa­ren Sie beim da­ma­li­gen Dritt­li­gis­ten g als Trai­ner im Ge­spräch. Güt Güts­chow: „Über ei­nen Spon­sor hat­te der Club an­ge­fragt. Ich hät­te es gern ge­macht. Ich hat­te als CFC-Spie­ler ei­ne rie­si­ge Zeit!“Die im Ju­ni 1996 mit dem Zweit­li­ga-Ab-

15 Zweit­li­ga­to­re er­ziel­te Tors­ten Güts­chow (3. v. r.) in der Sai­son 1995/96 für den CFC, das letz­te hier ge­gen den VfB Lü­beck. Chem­nitz stieg trotz­dem ab. Güts­chow ging zu­rück nach Dres­den.

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