Bar­sig-Fest­spie­le in Dres­den und schon 202 Sie­ge

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - SPORT -

DRES­DEN - Die­sen stim­mungs­vol­len, son­ni­gen Nach­mit­tag wird die Dresd­ner Trai­ne­rin Clau­dia Bar­sig si­cher nicht ver­ges­sen.

Be­reits im zwei­ten Ren­nen hat­ten sie und die hei­mi­schen Turf­freun­de Grund zur Freu­de. Denn die zei­tig auf Sieg­kurs wan­deln­de drei­jäh­ri­ge Stu­te Cop­pe­lia sorg­te vor 7 863 Be­su­chern für den 200. Sieg der tüch­ti­gen Trai­ne­rin.

Da strahl­ten na­tür­lich auch die Be­sit­zer Stef­fen Pfen­nig­werth und Jür­gen No­vy des Stal­les Ober­lau­sitz. We­nig spä­ter leg­te Clau­dia Bar­sig mit Big Pan­ther und vor al­lem mit Call me Mis­ter nach. Da ge­lang ihr das Kunst­stück, zum drit­ten Ma­le in Fol­ge den Gro­ßen Preis der Lan­des­haupt­stadt zu ge­win­nen.

Bei der Sie­ger­eh­rung durch Ober­bür­ger­meis­ter Dirk Hil­bert gab es reich­lich Bei­fall: „Ein wun­der­ba­res Am­bi­en­te auf die­ser schö­nen An­la­ge, wir sind im­mer wie­der gern mit der Fa­mi­lie hier.“Den vier­ten Dresd­ner Ta­ges­sieg mach­te schließ­lich Ro­sen­tor per­fekt.

Herz­lich be­grü­ßen die Be­su­cher auch den vi­ta­len eins­ti­gen Jo­ckey und Trai­ner Hein Bol­low aus Köln. Ob­wohl er be­reits im 98. Le­bens­jahr steht, ist er auf vie­len Renn­bah­nen zu fin­den. Er über­reich­te zum Auf­takt die Eh­ren­prei­se dem er­folg­rei­chen Jo­ckey Mar­tin Seidl. „Ich ha­be,“sag­te der her­vor­ra­gen­de Bot­schaf­ter des deut­schen Turfs, „am 18. Ju­ni 1944 mit Fe­ro­li­us in Dres­den mein letz­tes Ren­nen ge­won­nen. “Jens Sor­ge

Dau um­en rauf! And dre Best freu ut sich. And­re Best ritt auf Call me Mis­ter zum Sieg.

Ein Pro­sit auf die tol­le Sie­ges­se­rie! Clau­dia Bar­sig ist zu­recht stolz.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.