Le­on­hardt bleibt „Veil­chen“-Boss

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - FUSSBALL -

AUE - Hel­ge Le­on­hardt bleibt in den nächs­ten drei Jah­re Prä­si­dent von Zweit­li­gist FC Erz­ge­bir­ge Aue. Der neu ge­wähl­te Auf­sichts­rat des Clubs be­stä­tig­te den 60 Jah­re al­ten Un­ter­neh­mer auf der Mit­glie­der­ver­samm­lung als Ver­eins­ober­haupt.

Le­on­hardt steht seit 2014 an der Spit­ze des Tra­di­ti­ons­clubs. Mit Aus­nah­me von fünf Jah­ren len­ken er und sein Bru­der Uwe Le­on­hardt (1992 bis 2009) die Ge­schi­cke der „Veil­chen“seit 1992.

Wäh­rend der Ver­samm­lung konn­te Le­on­hardt zu­nächst po­si­ti­ve Zah­len ver­kün­den: Der Ge­winn im al­ten Ge­schäfts­jahr der Sai­son 2017/18 be­läuft sich auf 82 000 Eu­ro nach Steu­ern. Da­durch konn­te das Ei­gen­ka­pi­tal des Ver­eins auf 287 000 Eu­ro ge­stei­gert wer­den - Erz­ge­bir­ge Aue ist da­mit schul­den­frei. Der Ge­samt­um­satz be­lief sich auf 16 Mil­lio­nen Eu­ro. Im Ver­ein er­war­tet man bis zum 30. Ju­ni 2019 ei­ne wei­te­re Stei­ge­rung des Ei­gen­ka­pi­tals auf ins­ge­samt 470 000 Eu­ro. Zeit­gleich warn­te Le­on­hardt, dass der Spa­gat, den Pro­fi­fuß­ball zu fi­nan­zie­ren, im­mer schwe­rer wer­de. Zu­dem schloss er ei­ne Aus­glie­de­rung der Pro­fiab­tei­lung aus dem Ver­ein aus. „Wir ha­ben das ge­prüft und in­tern be­spro­chen und sind zu dem Er­geb­nis ge­kom­men, dass das nichts bringt. Wir sind nicht die In­qui­si­ti­on, die den Tra­di­ti­ons­ver­ein ver­brennt. Man muss den Ver­ein lie­ben. Wenn man ihn liebt, be­sitzt man ihn au­to­ma­tisch“, sag­te der Prä­si­dent.

Hel­ge Le­on­hardt (r.) bleibt für drei wei­te­re Jah­re Prä­si­dent des FC Erz­ge­bir­ge - und schritt gleich zur Tat. Er über­reich­te Auf­stiegs­trai­ner Gerd Schäd­lich (M.) sei­ne Ur­kun­de als Eh­ren­mit­glied des Ver­eins. Von Uwe Le­on­hardt gab es noch ein Prä­sent.

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