Pu­tin wit­zelt mit Sau­di-Prinz Sal­man

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - POLITIK -

BU­E­NOS AI­RES - Ihm gilt das größ­te In­ter­es­se beim Tref­fen der G20Staats- und Re­gie­rungs-Chefs: Sau­di-Ara­bi­ens Kron­prinz Mo­ham­med bin Sal­man (33). Ei­ner, an des­sen Hän­den mut­maß­lich Blut klebt - er soll das Mord­kom­plott um den Jour­na­lis­ten Ja­mal Khas­hog­gi (†59) ver­ant­wor­ten (MO­PO be­rich­te­te). Für Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (66) kein Grund, auf Dis­tanz zu ge­hen.

Der rus­si­sche Prä­si­dent be­grüßt den Scheich beim Auf­ein­an­der­tref­fen mit kum­pel­haf­tem Ab­klat­schen, ein Ein­schla­gen wie un­ter Freun­den. Lä­cheln, Small-Talk. Zwei der welt­weit um­strit­tens­ten Staa­ten­len­ker schei­nen sich bes­tens zu ver­ste­hen.

Mit Pu­tin traf sich auch Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (64, CDU) zum Ge­spräch un­ter vier Au­gen. Sie äu­ßer­te ih­re Sor­ge über die Es­ka­la­ti­on zwi­schen Russ­land und der Ukrai­ne. Laut ih­rem Spre­cher ist die Kanz­le­rin für die Frei­heit des Schiffs­ver­kehrs durch die Mee­res­stra­ße von Kertsch ins Asow­sche Meer ein­ge­tre­ten.

Ha­ben Mords­spaß beim G20-Gip­fel: Sau­di-Kron­prinz Mo­ham­med bin Sal­man (33) und Kreml­chef Wla­di­mir Pu­tin (66).

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