In Dres­den und Chem­nitz rumst es am häu­figs­ten

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - SACHSEN -

la­ge-Meis­ter!Mit! DRES­DEN - „Wir“IIn­ner­halb­hlb sin­dKa­ram­bol derd ost­deut­schen t Flä­chen­län­der bau­en die Sach­sen die meis­ten Un­fäl­le - gleich hin­ter der Crash-Höl­le Ber­lin. Und im Frei­staat liegt die Lan­des­haupt­stadt bei den Zah­len ganz vorn, über­ra­schend ge­schla­gen von ei­ner an­de­ren Kom­mu­ne. Der Ver­si­che­rer Ge­ne­ra­li hat bun­des­weit 700 000 Ver­si­che­rungs­fäl­le aus­ge­wer­tet und ei­nen Ka­ram­bo­la­ge-At­las ver­öf­fent­licht.

Wenn es auf Dres­dens Stra­ßen kracht, sind als Ver­ur­sa­cher die Mer­ce­des-Fah­rer über­pro­por­tio­nal re­prä­sen­tiert. Von 100 Fah­rern mit dem Daim­ler-Stern ver­ur­sa­chen 8,1 Pro­zent ei­nen Haft­pflicht-Scha­den pro Jahr. In der Scha­dens­häu­fig­keit fol­gen mit 6,7 Pro­zent Ford- und Opel-Pi­lo­ten. Im Ver­gleich fah­ren Be­sit­zer von Au­dis (4,1) und To­yo­tas (3,8) in Dres­den eher zahm.

Nimmt man Haft­pflicht- und Kas­ko­schä­den zu­sam­men, kom­men in Sach­sen auf 100 Fahr­zeu­ge 12,5 Scha­dens­mel­dun­gen im Jahr. Wäh­rend im Kreis Mei­ßen (10,9), im Vogtland und in der Säch­si­schen

Schweiz (je 11,5) we­ni­ger Schä­den S häd ge­mel­detldt wer­den,d li­lie­gen das Leip­zi­ger Land, Zwi­ckau und Dres­den (je 13,9) schon weit über dem Bun­des­durch­schnitt (11,7).

Sach­sens un­an­ge­foch­te­ne Ka­ram­bo­la­ge-Haupt­stadt ist al­ler­dings Chem­nitz - mit ei­ner Quo­te von 14,9! Der Chem­nit­zer Ver­kehrs­psy­cho­lo­ge Bernd Wies­ner (53) mut­maßt, dass es ei­nen Zu­sam­men­hang mit den mi­se­ra­blen Rad­we­gen gibt: „We­ni­ger Leu­te stei­gen auf das Rad, so ha­ben wir ei­ne sehr ho­he Au­to­dich­te.“

Als Un­fall­ver­ur­sa­cher (Haft­pflicht) sind in Chem­nitz Re­naul­tFah­rer die ak­tivs­ten Bruch­pi­lo- ten - von 100 Fah­rernFh ver­ur­sa­chen neun ei­nen Un­fall mit Fremd­schä­den pro Jahr. In Leip­zig füh­ren die Fi­at-Fah­rer mit 7,7 in dem un­rühm­li­chen Ran­king.

Der Ka­ram­bo­la­ge-At­las räumt üb­ri­gens mit ei­ni­gen Vor­ur­tei­len auf. Das Ge­schlecht spielt bei Un­fall­ver­ur­sa­chern kei­ne Rol­le. Und die meis­ten Un­fäl­le pas­sie­ren nicht im Win­ter, son­dern im Mai und Ju­ni. Am ge­fähr­lichs­ten ist es don­ners­tags und frei­tags auf der Stra­ße, der Sonn­tags­fah­rer ist even­tu­ell bes­ser als sein Ruf.

Der Chem­nit­zer Ver­kehrs­psy­cho­lo­ge Bernd Wies­ner (53) mut­maßt, dass es ei­nen Zu­sam­men­hang gibt zwi­schen der Qua­li­tät der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur und den Un­fall­zah­len.

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