Mi­nis­te­ri­um zahlt Ber­ger Mil­lio­nen

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - POLITIK / WELT -

g g Mil­lio­nen-Aus­ga­ben für Be­ra­tungs­fir­men: Das Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um von Andre­as Scheu­er (44, CSU) lässt sich bei den Ta­rif­ver­hand­lun­gen für die neue Au­to­bahn­ge­sell­schaft von ex­ter­nen Be­ra­tern un­ter­stüt­zen. Al­lein die Fir­ma Ro­land Ber­ger er­hält nach „Spie­gel“-In­for­ma­tio­nen gut zwei Mil­lio­nen Eu­ro für ih­re Di­ens­te.

Die Au­to­bahn­ge­sell­schaft - of­fi­zi­ell In­fra­struk­tur­ge­sell­schaft für Au­to­bah­nen und an­de­re Bun­des­fern­stra­ßen - soll ab 2021 das 13 000 Ki­lo­me­ter lan­ge Au­to­bahn­netz ver­wal­ten. Der Bund han­delt zur­zeit mit dem Be­am­ten­bund und der Ge­werk­schaft ver.di die Ta­rif­ver­trä­ge für die Mit­ar­bei­ter aus. Der Dresd­ner Grü­nen-Ver­kehrs­po­li­ti­ker Ste­phan Kühn (39) wun­dert sich, war­um es da­für Be­ra­ter braucht: „Sei­nen ei­ge­nen Leu­ten traut der Mi­nis­ter die Ver­hand­lun­gen of­fen­bar nicht mehr al­lei­ne zu.“

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