Haus­halts­sper­re lähmt Trump-Re­gie­rung

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - POLITIK/WELT -

WA­SHING­TON - Bis zu­letzt lie­fen an­ge­streng­te Ver­hand­lun­gen in den USA, um ei­nen „Shut­down“ab­zu­wen­den - er­folg­los: In den USA sind kurz vor Weih­nach­ten die Re­gie­rungs­ge­schäf­te teil­wei­se lahm­ge­legt.

Um Mit­ter­nacht trat ei­ne Haus­halts­sper­re für Tei­le der US-Re­gie­rung in Kraft. Zu dem so­ge­nann­ten Shut­down kam es, weil bis zum Ablauf der Frist kein neu­es Bud­get­ge­setz für meh­re­re Bun­des­mi­nis­te­ri­en be­schlos­sen wur­de. Das be­deu­tet, dass et­li­che Re­gie­rungs­be­diens­te­te nun in den Zwangs­ur­laub ge­schickt wer­den oder zu­nächst oh­ne Ge­halt ar­bei­ten müs­sen und dass zum Teil Äm­ter oder an­de­re öf­fent­li­che Ein­rich­tun­gen ge­schlos­sen wer­den könn­ten.

Hin­ter­grund für die Es­ka­la­ti­on Es­ka­la­ti ist der Streit über die Fi­nan­zie­rung ei­ner Mau­er an der Gren­ze zu Me­xi­ko. US-Prä­si­dent Do­nald Trump (72) hat­te sich ge­wei­gert, ein Haus­halts­ge­setz zu un­ter­zeich­nen, wenn dar­in nicht auch Geld für die von ihm seit Lan­gem ge­for­der­te Mau­er be­reit­ge­stellt wür­de. Er for­der­te da­für fünf Mil­li­ar­den Dol­lar. Im US-Kon­gress gab es da­für je­doch kei­ne Mehr­heit. Die De­mo­kra­ten und Trumps Re­pu­bli­ka­ner verhandeln nun wei­ter.

Bleibt im Mau­er-Streit stur: US-Prä­si­dent Trump (72). Das Ka­pi­tol in Wa­shing­ton, Sitz des US-Kon­gres­ses.

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