Ein har­mo­ni­sches Fest -

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - SACHSEN -

DRES­DEN - Weih­nach­ten ist das Fest der Be­sinn­lich­keit. Lei­der kön­nen es im­mer mehr Men­schen nicht so er­le­ben. War­um? Die Dresd­ner Psy­cho­lo­gin Ilo­na Bür­gel (54) gibt Tipps, da­mit es für al­le ein tol­les Fest wird.

Die Leis­tungs­fal­le

Kurz vor Jah­res­en­de agie­ren vie­le wie im Fie­ber, kennt der Per­fek­tio­nis­mus kei­ne Gren­zen. Tipp­topp muss al­les sein - die ge­putz­ten Fens­ter, die Bü­gel­wä­sche, das Es­sen. „Vor­freu­de und Ge­nie­ßen wer­den da­für im­mer öf­ter ge­op­fert. Das Er­geb­nis ist, dass wir er­schöpft, viel­leicht so­gar krank Weih­nach­ten be­gin­nen“, sagt Ilo­na Bür­gel. Ihr Rat: Hö­ren Sie auf ih­ren Kör­per, gön­nen Sie sich Pau­sen. Ge­ben Sie Auf­ga­ben Prio­ri­tä­ten. Was muss wirk­lich fer­tig wer­den?

Ver­glei­chen

„Ver­glei­chen macht un­glück­lich, weil wir uns häu­fig an un­rea­lis­ti­schen Idea­len mes­sen“, weiß Ilo­na Bür­gel. Sie rät,

Ge­nie­ßen statt grü­beln: Dr. Ilo­na Bür­gel rät für die Fest­ta­ge zum Ab­schal­ten - nicht nur im über­tra­ge­nen Sin­ne.

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