Drei Län­der, (k)ei­ne Brü­cke?

Morgenpost am Sonntag (Dresdner) - - JAHRESRUCKBLICK -

Was ewig währt, wird end­lich gut? Seit nun­mehr 15 Jah­ren träu­men die Lo­kal­fürs­ten in Groß­raum Zit­tau von ei­ner Drei­län­der­brü­cke am Drei­län­der­punkt. Im Jahr 2004 über­nah­men die Deut­schen die Pla­nung, spä­ter die Tsche­chen. Viel Was­ser floss die Nei­ße hin­ab, nichts ge­schah.

In­zwi­schen ex­plo­dier­ten auch die ge­plan­ten Kos­ten, die Ver­wirk­li­chung des Trau­mes rück­te in wei­te Fer­ne. Doch dann er­wärm­te der neue Mar­schall der Woi­wod­schaft Nie­der­schle­si­en sein Herz für das Pro­jekt. Seit­dem die Po­len die Pla­nung in der Hand ha­ben, geht es vor­an.

Im Ok­to­ber kam von al­len drei be­tei­lig­ten Län­dern grü­nes Licht für die Pla­nung. Und am 29. No­vem­ber reich­ten die fe­der­füh­ren­den Po­len den An­trag für die För­der­mit­tel ein. Jetzt ist die EU am Zug - even­tu­ell dau­ert es nun we­ni­ger als wei­te­re 15 Jah­re.

Im Mo­dell gibt es die Brü­cke schon - im­mer­hin.

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