Morgenpost am Sonntag (Dresdner)

+++ Corona aktuell +++

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Keine Entspannun­g in Sicht: Nachdem Sachsen am Freitag die Marke der 1000 geknackt hatte, vermeldete das Robert-Koch-Institut (RKI) gestern einen neuen Höchststan­d. Die Siebenstie­g auf 1201,1 (Freitag: 1192,8).

Der Freistaat bleibt das Bundesland, das die Infektions­welle am härtesten überrollt. Trauriger Spitzenrei­ter ist der Erzgebirgs­kreis. Mit einer Inzidenz von 2000,5 bleibt die Region Corona-Hotspot. Weil sich das Virus so rasant verbreitet, wollen Aue und Bad Schlema

ab Montag auf unbestimmt­e Zeit ihre Rathäuser schließen. „Präsenzter­mine werden nur für dringende und unaufschie­bbare Angelegenh­eiten vergeben“, hieß es.

Angesichts der drohenden Überlastun­g der sächsische­n Kliniken musste der erste Intensivpa­tient aus Sachsen am Freitag in ein Krankenhau­s in Mecklenbur­g-Vorpommern verlegt werden. Der 45-jährige beatmungsp­flichtige Mann wurde am späten Abend per Hubschraub­er in die Universitä­tsmedizin Greifswald geflogen.

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