Morgenpost am Sonntag (Dresdner)

In Teplice kurte einst die Elite

- Und po Ko ab se h h www.laznetepli­ce.cz/de

Euli ong in ...

ine Stadt

Nordböhmen, nur eine Autostu de südlich von Dresden, war vom

18. bis frühen 20. Jahrhunder­t ein Magnet für Europas Schöne und Reiche. In Teplice (früher „Teplitz“) weilten schon Kaiser, Zaren, Präsidente­n und Komonisten,

später gar osmonauten. Was ber kaum jemand weiß: Gutgehen lasen kann man es sich ier noch immer.

Und U dd das ganz ohne blaues Blut oder musisches Talent. Denn: Heute stehen die alten, noch immer recht mondänen Kurhäuser allen offen. Neben klassische­n Heilkuren bietet zum Beispiel

das „Kurhaus Beethoven“auch Wellness-Aufenthalt­e an, komplett mit Halbpensio­n und Anwendunge­n. Okay, das herrlich warme Thermalbad ist in einem neueren Anbau untergebra­cht und auch das Abendessen erinnert eher an solide Kantinenko­st. Doch wer ein Auge dafür hat, der erkennt den Charme früherer Tage zum Beispiel in den Kreuzgewöl­begängen, in denen schon Alexander von Humboldt (im Bademantel?) flanierte.

Auch das Kaiserbad, eine Dependance des „Beethoven“, und das Steinbad (spezialisi­ert auf Kinderkure­n) sind imposante Gebäude. Wer zwischen Mittag und Massage einen Spaziergan­g durchs alte Teplitz macht, kann sie ebenso bestaunen wie den Kurpark oder ein paar urige Gaststätte­n in der Nähe. Dort lässt sich auch die etwas spartanisc­he Kurverpfle­gung um das ein oder andere Frischgeza­pfte ergänzen. MG

 ?? ?? Am 19. Ju 1812 stieß Jo hann Wolfgan von Goethe Teplitz ... auf Ludwig van Beethoven.Esblieb das einzige Treffen der beiden Genies.
Manches Gebäude im Teplitzer Kurviertel erinnert noch an die goldenen Zeiten der Stadt.
Auch die österreich­ische Kaiserin Sissi war hier zu Gast. Die Stadt lag an der Grenze des habsburgis­chen Reichs.
Am 19. Ju 1812 stieß Jo hann Wolfgan von Goethe Teplitz ... auf Ludwig van Beethoven.Esblieb das einzige Treffen der beiden Genies. Manches Gebäude im Teplitzer Kurviertel erinnert noch an die goldenen Zeiten der Stadt. Auch die österreich­ische Kaiserin Sissi war hier zu Gast. Die Stadt lag an der Grenze des habsburgis­chen Reichs.

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