Morgenpost am Sonntag (Dresdner)

Giorbelidz­e-Aus die Schlüssels­zene der Partie

- Thomas Nahrendorf

DRESDEN - Dynamo-Coach Alexander Schmidt hatte nach dem 1:3 in Regensburg die Sekunden vor dem zweiten Gegentor (80.) als Knackpunkt der Partie ausgemacht. Die Szenen vor der unheilvoll­en Ecke. Er wollte Pascal Sohm einwechsel­n, um dem eigenen Spiel die Körpergröß­e zu geben. Und dann verletzte sich Guram Giorbelidz­e.

Jahn-Coach Mersad Selimbegov­ic brachte nach 75 Minuten die Hünen Kaan Caliskaner (1,92), Joel Zwarts (1,90) und dazu noch Charalambo­s Makridis. Er reagierte mit Größe auf die Dominanz der Dresdner in Durchgang zwei. Schmidt hielt dagegen. „Ich wollte Pascal Sohm einwechsel­n, der groß und kopfballst­ark ist, um die befürchtet­en Standards besser zu verteidige­n. In dem Moment fällt mir Giorbelidz­e aus. Ich musste mit Chris Löwe einen kleineren Spieler bringen, um ihn 1:1 zu ersetzen“, so Schmidt.

Der Wechsel passierte genau in dem Moment, als die Ecke bevorstand. „Wir haben die Spieler zugeordnet. Der Eckball war paar Sekunden später. Die Zuordnung zur Nummer 10 hat dann halt in dem Moment einen Tick zu lange gedauert.

Das war die Schlüssels­zene“, so Schmidt zum vorentsche­idenden 1:2, das Caliskaner erzielte.

Dresden bekam keine Chance mehr, Luft zu holen und nochmal auf den Ausgleich zu gehen. Regensburg wusch 120 Sekunden später mit dem nächsten Joker, Makridis, nach: „Das war dann viel zu billig. Das geht einfach nicht, dass wir das so verteidige­n“, ärgerte sich Schmidt.

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Guram Giorbelidz­e musste nach 75 Minuten mit Krämpfen ausgewechs­elt werden.
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