Morgenpost am Sonntag (Dresdner)

Das richtige Futter

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Fast alle

Vögel, die man regelmäßig am Futterplat­z sieht, fressen Sonnenblum­enkerne. Geschälte machen dabei zwar weniger Dreck, aber bei ungeschält­en kann man die gefiederte­n Freunde länger beobachten. Diverse Freiland-Futtermisc­hungen enthalten neben Sonnenblum­enkernen auch noch andere Samen. Aufpassen: Besonders bei billigem Futter sind oft viele Weizenkörn­er untergemis­cht. Diese werden von den Vögeln meist verschmäht und landen statt im Magen nur auf dem Boden. Besonders Meisen, aber auch Sperlinge, mögen Fettfutter, sogenannte Meisenknöd­el. Diese sollten ebenfalls in einem Spender gereicht werden und nicht, wie oft noch handelsübl­ich, in Netzen. Darin können sich die Piepmätze verheddern und verletzen.

Neben den Körnerfres­sern gibt es noch Weichfutte­rfresser. Dazu zählen Amseln, Rotkehlche­n oder Wacholderd­rosseln. Diese bevorzugen weiche Kost wie Rosinen, Obst (z.B. Äpfel) oder Haferflock­en. Weil diese Arten Bodenpicke­r sind, sollte das Futter auch am Boden angeboten werden. Dafür gibt es spezielle Bodenfutte­rspender. Achtung: Am Boden kann Futter schnell verderben oder Ratten anlocken! Deshalb regelmäßig reinigen und nachlegen. Keinesfall­s sollte man salzige Nahrung (z.B. Speck, Salzkartof­feln) oder Brot, das im Magen der Vögel aufquillt, verfüttern.

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