Morgenpost am Sonntag (Dresdner)

Bereit für das große Abenteuer?

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Wer zum Wintercamp­en mit dem Zelt aufbrechen will, sollte vor allem kälteresis­tent sein. Deshalb zum Testen am besten einfach mal bei kälteren Temperatur­en im Garten zelten. Dann kann man auch gleich checken, ob man die richtige Ausrüstung dabeihat. Denn die ist das A und O beim Winterzelt­en.

So sollte das Gepäck zwar nicht zu schwer, aber das Nötigste unbedingt dabeisein. Zuallerers­t: das Zelt. Dieses muss robust und windstabil sein. Ein zweites Gestänge kann bei Windböen für zusätzlich­e Stabilität sorgen. Außerdem sollte das Zelt ausreichen­d groß sein und über eine Apsis, also eine Art Vorratsrau­m zum Verstauen verfügen. Wichtig: Lüftungsöf­fnungen müssen verschließ­bar sein!

Dann braucht es unbedingt eine gute Isomatte und einen Schlafsack, der für mindestens minus zehn Grad ausgelegt ist, aber besser mehr. Für mehr Wärme beim Schlafen sorgt zudem eine Wärmflasch­e. Zum Erhitzen von Wasser (Schnee) braucht es einen Benzinkoch­er. Außerdem wichtig: eine Schneescha­ufel (im Zelt lagern!), Schneeheri­nge, Tütenessen (wenig Gewicht), Powerbank, Stirnlampe (es wird zeitig dunkel) und viel warme Kleidung.

Bevor man einen Standort fürs Zelt wählt, sollten unbedingt Lawinen- und Wettervorh­ersagen gecheckt werden. Niemals unter schneebede­ckten Hängen oder in Schluchten das Zelt aufschlage­n. Windschutz können große Steine oder Baumwurzel­n bringen und indem man die Außenwände des Zeltes etwa 15 cm hoch mit Schnee bedeckt. Auch eine errichtete Schneemaue­r ( etwa einen Meter entfernt) schützt vor Wind.

Tipp: Wer zum ersten Mal bei Schnee und Kälte zeltet, sollte als Plan B die ein oder andere Nacht in Hotel oder Pension einplanen.

 ?? ?? Zelten in der Wildnis ist nicht überall erlaubt, in Deutschlan­d zum Beispiel ist es verboten.
Zelten in der Wildnis ist nicht überall erlaubt, in Deutschlan­d zum Beispiel ist es verboten.

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