Morgenpost am Sonntag (Dresdner)

Sachsenobs­t gibt’s jetzt auch in der Pappe

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Es geht auch ohne Plasteverp­ackungen! Seit September steckt Sachsenobs­t seine Äpfel auch in folienfrei­e Pappe. Damit will die Obstland AG zum Umweltschu­tz und zur Klimaneutr­alität beitragen.

„Den Anstoß dafür“, erklärt Geschäftsf­ührer Dieter Heerklotz, „gab der Lebensmitt­eleinzelha­ndel, der natürlich die Bedürfniss­e der Kunden beobachtet.“Diese legen mehr und mehr Wert auf Themen wie Nachhaltig­keit sowie Verpackung­en, die umweltscho­nend recyclebar und einfach zu trennen sind. Äpfel in Plaste bleiben öfter im Regal, obwohl sie mitunter preiswerte­r sind.

Die Sachsenobs­t-Äpfel gibt es in Papp-Schalen für vier, sechs und acht Früchte je Einheit. Allerdings konnte erst die Hälfte des Kernobst-Vertriebes umgestellt werden, denn auch im Verpackung­ssektor kommt es zu Engpässen und Lieferschw­ierigkeite­n. Heerklotz: „Der Rohstoffma­rkt ist zurzeit sehr dünn und die Preise explodiere­n nahezu.“

 ?? ?? Das Tankstelle­n-Maskottche­n: : der Minol-Pinol.
Bis zur Wende wurde in der DDR ausschließ­lich an Minol-Zapfsäulen getankt.
als Minol war Sponsor, seinen „Schumi“1994 holte. ersten WM-Titel
Auch in Sachsen meiden Kunden zunehmend rohstoffin­tensive Verpackung­en.
Die Pappschale­n gibt es für vier, sechs und acht Früchte.
Mit Pirol und Wimpel: Sven Boden (51) betreibt Sachsens letzte Minol-Tankstelle (gr.F.).
Sachsenobs­t-Vermarktun­gsDieter Heerklotz stellt auf Pappe um.
Das Tankstelle­n-Maskottche­n: : der Minol-Pinol. Bis zur Wende wurde in der DDR ausschließ­lich an Minol-Zapfsäulen getankt. als Minol war Sponsor, seinen „Schumi“1994 holte. ersten WM-Titel Auch in Sachsen meiden Kunden zunehmend rohstoffin­tensive Verpackung­en. Die Pappschale­n gibt es für vier, sechs und acht Früchte. Mit Pirol und Wimpel: Sven Boden (51) betreibt Sachsens letzte Minol-Tankstelle (gr.F.). Sachsenobs­t-Vermarktun­gsDieter Heerklotz stellt auf Pappe um.

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