Schmerz­stil­len­der Oxy­mel (Es­sig-ho­nig)

NaturApotheke - - Extra | Erkältung -

Oxy­mel ist der Ober­be­griff für ein fast ver­ges­se­nes, schmerz­stil­len­des Kräu­ter­mit­tel aus Heil­pflan­zen, Es­sig und Ho­nig. Die Wei­den­rin­de ent­hält den Wirk­stoff Sa­li­cin, ei­ne na­tür­li­che Vor­stu­fe der Sa­li­cyl­säu­re, die vie­len Schmerz­mit­teln bei­ge­setzt ist. Da­mit die- ser Oxy­mel ma­gen­freund­li­cher wird, kommt die be­ru­hi­gen­de Ka­mil­le zum Ein­satz. Er­wach­se­ne neh­men bei Be­darf je 1 EL voll in Was­ser oder Tee auf­ge­löst ein. Nach 3 Wo­chen ei­ne Pau­se ein­le­gen. Für Kin­der und Schwan­ge­re ist die­ser Oxy­mel nicht ge­eig­net. Bei gleich­zei­ti­ger Ein­nah­me von Blut­ver­dün­nern bit­te den Arzt fra­gen.

50 g Wei­den­rin­de, ge­schnit­ten 10 g Ka­mil­len­blü­ten, ge­trock­net 0,3 l Ap­fel­es­sig 450 g Ho­nig

Pflan­zen­tei­le in ein An­satz­glas schüt­ten und mit dem Ap­fel­es­sig über­gie- ßen (wenn nö­tig, et­was mehr Es­sig ver­wen­den, al­le Pflan­zen­tei­le sol­len be­deckt sein). An ei­nem war­men Platz 3 Wo­chen lang aus­zie­hen las­sen. An­schlie­ßend durch­fil­tern und da­bei gut aus­pres­sen. Den Kräu­ter­es­sig mit dem Ho­nig in ei­ner Fla­sche ver­mi­schen. Am bes­ten das Gan­ze in die war­me Son­ne oder an die Hei­zung stel­len, so dass sich der Ho­nig er­wärmt und mit dem Es­sig ver­bin­det. An­dern­falls bei­des in ei­nem Koch­topf nicht über 40 °C er­wär­men, dann ab­fül­len und kühl und dun­kel la­gern. Hält sich meh­re­re Mo­na­te.

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