Bes­tens vor­be­rei­tet

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Vor­ge­zo­ge­ne Kräu­ter­pflan­zen gibt es im Su­per­markt und in Gärt­ne­rei­en. Be­vor­zu­gen Sie Bio-qua­li­tät und ach­ten Sie beim Ein­pflan­zen dar­auf, dass die Wur­zeln ge­nug Platz ha­ben. Am bes­ten bre­chen Sie den Wur­zel­bal­len, nach­dem Sie den Plas­tik­topf ent­fernt ha­ben, in zwei Tei­le und pflan­zen die­se mit Ab­stand zu­ein­an­der ein. Der Vor­teil im Ver­gleich zu Saat: Sie kön­nen di­rekt mit der Ern­te be­gin­nen. Drü­cken Sie klei­ne Mul­den in die Er­de und set­zen Sie die Pflan­zen ein. Dann die Mul­den mit Er­de auf­fül­len, leicht an­d­rü­cken und et­was Was­ser an­gie­ßen. Wich­tig ist, die Er­de re­gel­mä­ßig auf­zu­lo­ckern. Ei­ne ver­krus­te­te Er­de lässt kein Was­ser mehr zu den Wur­zeln durch. Wenn Sie Kräu­ter im Kü­bel oder Blu­men­kas­ten an­bau­en, nut­zen Sie wel­che mit Drai­na­ge­lö­chern, da­mit über­schüs­si­ges Was­ser ab­lau­fen kann. Gie­ßen Sie lie­ber zu we­nig als zu­viel – in Stau­näs­se ge­hen vie­le Kräu­ter schnell ein. Ver­wen­den Sie ein- oder zwei Mal pro Jahr Bio-dün­ger und ent­fer­nen Sie re­gel­mä­ßig blas­se oder ver­trock­ne­te Blät­ter. Et­was Hu­mus, Ton­scher­ben oder Sand in der Er­de spei­chern Flüs­sig­keit und ge­ben sie nach und nach wie­der an die Pflan­zen ab. Dar­über, wie lan­ge Sie et­was von Ih­ren Kräutern ha­ben, ent­schei­det auch der An­bau­platz. Son­nig mö­gen es Ros­ma­rin, Thy­mi­an, Ma­jo­ran, Sal­bei, Dill und auch Ba­si­li­kum. Schnitt­lauch, Kres­se, Zi­tro­nen­me­lis­se und Pe­ter­si­lie ge­hö­ren in den Halb­schat­ten. Gar kei­ne Son­ne ver­trägt Min­ze.

Wer­den Sie zum Kräu­ter­gärt­ner: Im Gar­ten, auf dem Bal­kon und so­gar auf der Fens­ter­bank kön­nen Sie Ba­si­li­kum, Schnitt­lauch & Co. an­bau­en. Am ein­fachs­ten geht das mit vor­ge­zo­ge­nen Pflan­zen

Das Kraut wächst fast über­all am We­ges­rand und kann auch leicht im Gar­ten an­ge­baut wer­den. Ne­ben viel Vit­amin C ent­hält Bor­retsch se­kun­dä­re Pflan­zen­stof­fe, die die Zel­len schüt­zen, hin­zu kommen äthe­ri­sche Öle und Mi­ne­ral­stof­fe. In der Na­tur­heil­kun­de kommt Bor­retsch bei Herz­schwä­che, aber auch bei Me­lan­cho­lie oder Fie­ber zum Ein­satz. Äu­ßer­lich an­ge­wen­det hilft er ge­gen Haut­aus­schlä­ge. Weil er ge­schmack­lich so gut zu Gur­ken passt, wird er auch „Gur­ken­kraut“ge­nannt.

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