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NaturApotheke - - Wohlfühlen | Naturkosme­tik -

Vit­amin A ist wich­tig für die Au­gen, B für die Ner­ven und C fürs Im­mun­sys­tem. Das weiß in­zwi­schen wohl je­der. Aber Vit­amin K? Die­ses Vit­amin, das zu­sam­men mit A, D und E zur Grup­pe der fett­lös­li­chen Vit­ami­ne gehört, ist we­ni­ger ge­läu­fig. „Ver­ges­sen“, wie es manch­mal heißt, ist es aber nicht. „Die Er­kennt­nis­se in der Er­näh­rungs­wis­sen­schaft schrei­ten eben lang­sam vor­an“, sagt der Öko­tro­pho­lo­gie-pro­fes­sor Dr. Ni­co­lai Worm. Ihm zu­fol­ge sei die enor­me Be­deu­tung von Vit­amin K für un­se­re Ge­sund­heit erst „müh­sam und Schritt für Schritt“er­kannt wor­den. Von den zahl­rei­chen exis­tie­ren­den K-sub­stan­zen sind nur die bei­den na­tür­lich vor­kom­men­den For­men K1 (Phyl­lochi­non) und K2 (Me­nachi­non) für den mensch­li­chen Or­ga­nis­mus wich­tig: für das Blut­ge­rin­nungs-sys­tem und die Kno­chen­ge­sund­heit. „Ein Man­gel an Vit­amin K hemmt die Ge­r­in­nungs­fä­hig­keit des Blu­tes, was zu ei­ner er­höh­ten Blu­tungs­nei­gung führt“, er­klärt der Ex­per­te. Au­ßer­dem wei­sen Lang­zeit­stu­di­en an gro­ßen Be­völ­ke­rungs­grup­pen dar­auf hin, dass ein Vit­amin-kDe­fi­zit im Lau­fe des Le­bens das Ri­si­ko für ei­nen be­schleu­nig­ten Kno­chen­ab­bau so­wie die Nei­gung zu Kno­chen­brü­chen er­höht. Ei­ni­ges spre­che laut Prof. Dr. Worm da­für, dass ei­ne gu­te Vit­amin KVer­sor­gung die po­si­ti­ve Wir­kung von Vit­amin D am Kno­chen för­dert. Und schließ­lich wei­sen auch ei­ni­ge Stu­di­en dar­auf hin, dass ei­ne Un­ter­ver­sor­gung Herz-kreis­lauf-er­kran­kun­gen be­güns­tigt. „ Als Ur­sa­che wird ei­ne ver­mehr­te Cal­ci­um-ein­la­ge­rung in die Blut­ge­fäß­wand und da­mit ei­ne ver­stärk­te Ge­fäß­stei­fig­keit an­ge­nom­men.“Es wer­de so­gar dis­ku­tiert, ob Vit­amin K vor Krebs schüt­zen kann, weiß der Ex­per­te.

Lun­gen­ent­zün­dung.

Wi­ckel oder Um­schlag auf Brust, Hals, Na

1 Bein­well­wur­zel (im Früh­jahr oder im Herbst aus­gra­ben)

250 ml Me­lis­sen­geist

Die Wur­zel ab­wa­schen und ab­trock­nen. In dün­ne Schei­ben schnei­den (evtl. mit Hand­schu­hen, färbt ab!) und in ein Glas schich­ten. Mit Me­lis­sen­geist auf­fül­len, so dass das Wur­zel­ma­te­ri­al et­wa 2 cm be­deckt ist. Ver­schlos­sen 3 Wo­chen lang zie­hen las­sen. Durch ein Sieb fil­tern und in dunk­le Fläsch­chen fül­len. Man er­hält so ein brau­nes, dün­nes Gel.

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