Heil­sal­ben Thy­mi­an-brust­sal­be mit Ghee

Hand­ge­macht

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ver­wen­den. Kühl ge­la­gert (muss nicht in den Kühl­schrank), hält sich die Sal­be gut 6 Mo­na­te. Statt Ghee (ge­klär­te But­ter) kann man auch Ko­kos­öl ver­wen­den.

ZU­TA­TEN für 300 g

300 g Ghee (oder Ko­kos­öl) 40 g Thy­mi­ank­raut (frisch) oder 25 g ge­trock­net je 10 Trop­fen äthe­ri­sches Öl (Fich­te, Eu­ka­lyp­tus, Ros­ma­rin, Thy­mi­an in Bio-qua­li­tät) Zu­be­rei­tung

Ar­beits­auf­wand et­wa 10 Mi­nu­ten

Ghee odr Ko­kos­öl in ei­nem Topf schmel­zen las­sen. Thy­mi­an zu­fü­gen und 2 St­un­den lang bei et­wa 70 Grad Cel­si­us ma­ze­rie­ren. Herd ab­schal­ten, über Nacht ru­hen las­sen. An­dern­tags er­neut schmel­zen, dann durch ein Sieb fil­tern. Das Kraut durch ein Tuch fest aus­drü­cken. Die Sal­be in ein Ge­fäß fül­len, nach Be­lie­ben die äthe­ri­schen Öle vor­sich­tig in die fast kal­te Sal­be ein­rüh­ren. Ab­ge­kühlt ver­schlie­ßen. H eil­sal­ben sind halb­fes­te Zu­be­rei­tun­gen auf Öl­ba­sis (oh­ne Was­ser). Manch­mal wer­den auch al­ko­ho­li­sche Lö­sun­gen (Tink­tu­ren) ein­ge­rührt, die die Wirk­sam­keit ver­stär­ken kön­nen. Sal­ben wer­den auf die Haut auf­ge­tra­gen – zur Pfle­ge, Wund­hei­lung oder zum Ein­brin­gen von be­stimm­ten Wirk­stof­fen, et­wa bei Mus­kel­schmer­zen oder Rheu­ma.

ein­fach, macht viel Spaß und kos­tet we­nig.

Au­ßer­dem sind sie sehr wir­kungs­voll. Sam­meln Sie die Heil­kräu­ter nur an un­ge­spritz­ten Plät­zen oh­ne Ve­r­un­rei­ni­gun­gen oder Au­to­ab­ga­se oder kau­fen Sie Bio-kräu­ter ein. Fri­sche Kräu­ter kön­nen auch durch ge­trock­ne­te (et­wa die Hälf­te der an­ge­ge­be­nen Men­ge) er­setzt wer­den. Zur Her­stel­lung ei­nes Öl­aus­zu­ges hält man die Kräu­ter mit dem Öl auf kon­stan­ter Tem­pe­ra­tur, weit un­ter dem Sie­de­punkt. So wer­den die Wirk­stof­fe scho­nend aus­ge­zo­gen, ein so­ge­nann­tes Ma­zerat – die Grund­la­ge der Heil­sal­be. Die­ses wird dann meis­tens mit ei­nem Kon­sis­tenz­ge­ber in Form von Bie­nen­wachs (oder Ka­kao­but­ter für Ve­ga­ner) zu ei­ner Heil­sal­be ver­ar­bei­tet. Kühl und dun­kel

Klei­ner Auf­wand, gro­ße Wir­kung: Sal­ben selbst her­zu­stel­len, ist ein­fa­cher als ge­dacht. Na­tu­rapo­the­ke- Ex­per­tin Eli­sa­beth Eng­ler kennt ei­ne Fül­le an Re­zep­ten – drei stellt sie hier vor

auf­be­wahrt, hal­ten sich so her­ge­stell­te Sal­ben Mo­na­te. Sie las­sen sich auch gut por­ti­ons­wei­se ein­frie­ren. Wird das ver­wen­de­te Öl je­doch ran­zig (Oxi­da­ti­on) und riecht un­ap­pe­tit­lich, darf die Sal­be nicht mehr ver­wen­det wer­den. Halt­bar­keit). (4 Trop­fen auf 100 ml, für ei­ne et­wa 2 Mo­na­te län­ge­re

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