Wohl­fühlHaut

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Un­ser größ­tes Or­gan gibt uns Schutz und ist da­bei selbst sen­si­bel und pfle­ge­be­dürf­tig – um­so mehr, wenn Um­welt- und an­de­re Be­las­tun­gen die Haut stra­pa­zie­ren. Wie gut, dass die Na­tur je­de Men­ge Hil­fe bie­tet, da­mit sie ge­sund und schön bleibt

reu­de lässt den Teint strah­len, Wut treibt uns Zor­nes­rö­te ins Ge­sicht. Pein­lich be­rührt glü­hen die Wan­gen, vor Schreck oder Trau­er er­blas­sen wir. Die Haut ist der Spie­gel un­se­rer See­le, heißt es. Zu Recht – un­ser Ge­sicht kann Emo­tio­nen schlecht ver­ber­gen und das nicht nur, weil Au­gen so schlecht lü­gen kön­nen: Es ist (auch) un­se­re Haut, die ver­rät, wie gut oder schlecht es uns geht. Seit je­her gilt ei­ne ma­kel­lo­se Haut als an­zie­hend, bei Frau­en wie bei Män­nern. Evo­lu­ti­ons­bio­lo­gen er­klä­ren das da­mit, dass ein rei­ner, glat­ter Teint Ju­gend­lich­keit und Ge­sund­heit und da­mit gu­te Chan­cen auf ge­sun­de Nach­kom­men sym­bo­li­siert. Kein Wun­der, dass je­der – der nicht von Na­tur aus mit dem Ide­al ge­seg­net ist – mit al­len Mit­teln nach strei­chel­zar­ter Haut strebt, frei von Un­rein­hei­ten und an­de­ren Ma­keln. Ei­ne leich­te Auf­ga­be ist das nicht; un­ser größ­tes Or­gan – et­wa zwei Qua­drat­me­ter braucht es, um ei­nen Er­wach­se­nen kom­plett ein­zu­hül­len – ist äu­ßerst sen­si­bel und an­spruchs­voll. Es leis­tet schließ­lich Schwerst­ar­beit, in­dem es sich je­den Mo­nat durch das Ab­sto­ßen von Mil­li­ar­den win­zi­ger Haut­par­ti­kel kom­plett er­neu­ert. Und in­dem es tag­täg­lich ei­ne be­ein­dru­cken­de Viel­falt an Funk­tio­nen er­füllt, die für uns ganz selbst­ver­ständ­lich sind: • Schutz vor Käl­te, Hit­ze und Strah­lung; au­ßer­dem puf­fert die Haut Druck und Rei­bung ab. Sie ver­hin­dert, dass che­mi­sche Sub­stan­zen oder Mi­kro­or­ga­nis­men in den Kör­per ein­drin­gen – zum ei­nen durch die Haut­bar­rie­re, zum an­de­ren wirkt der Säu­re­schutz­man­tel ab­weh­rend. Und schließ­lich schützt die Haut vor dem Ver­lust von Was­ser und Wär­me. Stoff­wech­sel: Die Haut ist am Ge­samt­stoff­wech­sel maß­geb­lich be­tei­ligt. Über sie wer­den Stoff­wech­sel­pro­duk­te ab­ge­ge­ben (Ent­gif­tung); das Aus­schei­den von Schweiß ver­hin­dert au­ßer­dem, dass der Kör­per über­hitzt. Sin­nes­or­gan: Hoch­sen­si­ble Re­zep­to­ren in der Haut sor­gen da­für, dass die­se un­ter­schied­lichs­te Rei­ze wahr­nimmt – von Tem­pe­ra­tur über Druck bis hin zu Schmerz. Re­pa­ra­tur: Die Haut ist au­ßer­dem ein sich

füllt. Die Ham­bur­ger Heil­prak­ti­ke­rin Ul­ri­ke Bött­cher ist un­ter an­de­rem auf Haut spe­zia­li­siert und hat täg­lich mit Pa­ti­en­ten zu tun, die mit Ek­ze­men, Ak­ne, Neu­ro­der­mi­tis, Schup­pen­flech­te und wei­te­ren läs­ti­gen und teil­wei­se schmerz­haf­ten Be­schwer­den zu kämp­fen ha­ben; häu­fig ver­lief ei­ne schul­me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung er­folg­los. Ei­nen Groß­teil der Pro­ble­me ih­rer Pa­ti­en­ten be­kommt Ul­ri­ke Bött­cher mit Na­tur­heil­mit­teln gut in den Griff. „Das al­te Wis­sen scheint in Ver­ges­sen­heit zu ge­ra­ten. Vor zwei Ge­ne­ra­tio­nen hat­te man noch ein paar Kräu­ter im Gar­ten und wuss­te, wel­che da­von bei Er­kran­kun­gen hel­fen“, sagt sie. Für Na­tu­rapo­the­ke hat sie die bes­ten Pflan­zen für ei­ne ge­sun­de Haut zu­sam­men­ge­stellt .

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