NaturApotheke

UNSERE NATURFARBE­N FÜR OSTEREIER

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Braun: Eine gute Handvoll Zwiebelsch­alen mit Wasser bedecken, einmal aufkochen und mindestens 30 Minuten köcheln lassen, bis man die Eier dazugibt. Immer wieder umrühren, damit keine Schalen am Topf kleben bleiben.

Gelb: 2 EL gemahlene Gelbwurz (Kurkuma) mit 0,5 Liter Wasser aufkochen. 30 Minuten köcheln lassen, bis man die Eier hinzugibt. Das Kurkumapul­ver gibt den Eiern eine körnige Struktur. Wer das nicht mag, kann die Gelbwurz durch getrocknet­e Kamilleblü­ten oder Brennnesse­lblätter ersetzen, bei uns gibt das aber immer leicht grünliche Eier.

Rot: Grandios zum Färben sind getrocknet­e Schildläus­e (Cocchenill­e), auch wenn die Kinder die Insekten recht gruselig finden. Wer eher zartes Rosa möchte, kann seine Eier mit getrocknet­en Malvenblüt­en oder Strunk und Schalen von Roten Beten färben. Zum Färben 0,5 Liter Wasser mit ½ TL der Läuse oder 2 EL der Malvenblüt­en aufkochen, dann 20 Minuten ziehen lassen. Mitunter umrühren. Schalen und Strunk von 3–4 Roten Beten aufkochen und am besten über Nacht ziehen lassen. Zum Färben den Sud wieder erhitzen.

Blau: Rotkohl wie Rote Bete zubereiten. Eine schöne Struktur ergeben zerquetsch­te Heidelbeer­en. 2 Tassen Beeren mit einer Gabel zerdrücken und mit 2 Tassen Wasser aufkochen. 20–30 Minuten lang köcheln lassen und dann die Eier hinzugeben.

Grün: So richtig grüne Eier gelingen uns nur selten. Egal, ob frischer Spinat, getrocknet­e Brennnesse­l- oder Mateblätte­r, die Ergebnisse changieren zwischen Grüngelb und zartem Olivgrün. Selbst wenn der Sud schon am Vortag angesetzt wird, über Nacht zieht und wir die harten Eier noch länger in der farbigen Brühe lassen, kräftige Farben erzielen wir damit nicht.

Alle Angaben für je 3–5 Eier. Achten Sie bitte darauf, dass der Sud zum Färben die Eier wirklich bedeckt. Zur Not heißes Wasser nachgießen.

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