Anis

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Der son­nen­hung­ri­ge Anis aus dem Ori- ent wird heu­te in Sü­d­eu­ro­pa, In­di­en, Mit­tel- und Süd­ame­ri­ka kul­ti­viert. Er ist ver­wandt mit Dill, Fen­chel, Ko­ri­an- der und Küm­mel, aber nicht mit Ster- na­nis, der ähn­li­che Heil­kräf­te hat. Er ent­hält vie­le äthe­ri­sche Öle und schmeckt mild-süß und la­krit­zähn- lich. Be­lieb­tes Weih­nachts­ge­bäck sind Anis­laib­chen, be­rühmt sind Anis­li­kö­re wie Pas­tis, Ou­zo, Sam­bu­co, Ani­s­et­te. In klei­nen Men­gen ver­fei­nert er Milch­spei­sen, Kom­pott, Ku­chen und Brot­ge­wür­ze.

HEILKUNDE

Nach üp­pi­gem Es­sen soll Anis ver­dau­ungs­för­dernd, blä­hungs- und krampf­lö­send wir­ken. Als Tee un­ter­stützt er das Ab­hus­ten bei Ka­tar­rhen der obe­ren Atem­we­ge, regt au­ßer­dem die Milch­bil­dung bei stil­len­den Müt­tern an und dient der Mund­hy­gie­ne: ⅓ TL ge­sto­ße­ne Sa­men auf 1 Tas­se Was­ser, 10–15 Mi­nu­ten lang ab­ge­deckt zie­hen las­sen, 3mal täg­lich trin­ken. Kom­bi­niert mit Dill(-sa­men) und Küm­mel (1:1:1) soll sich die Heil­kraft der drei Ge­wür­ze po­ten­zie­ren. Und an­geb­lich wirkt ein Mix aus Anis- und Ko­kos­öl ge­gen Kopf­läu­se und Krätz­mil­ben.

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