Chi­li

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Chi­li stammt aus der­sel­ben Pflan­zen­fa­mi­lie wie Pa­pri­ka, ist je­doch schär­fer und heil­kräf­ti­ger. Er ist reich an Vit­amin C, E und Pro­vi- tamin A und wird nicht nur in der asia­ti­schen Kü­che sehr ge­schätzt. Ent­deckt von Chris­toph Ko­lum­bus auf der Su­che nach dem wert­vol­len Pfef­fer in Ame­ri­ka, wur­de er von ihm als ei­ne Pfef­fer­sor­te an­ge­prie­sen, um sei­ne Auf­trag­ge­ber nicht zu ent­täu­schen. Des­halb wur­de Chi­li lan­ge Zeit Ko­lum­bus­pfef­fer oder Spa­ni­scher Pfef­fer ge­nannt.

HEILKUNDE

Chi­li soll den Kreis­lauf stär­ken, die Blut­ge­fä­ße wei­ten und die Durch­blu­tung för­dern, schweiß­trei­bend, im­mun­stär­kend, schleim­lö­send, an­ti­bio­tisch und an­ti­sep­tisch wir­ken. In ge­rin­gen Men­gen (max. 6 mg/tag) ge­ges­sen, soll er die Fett­ver­bren­nung an­re­gen und bei der Ab­hei­lung von Ma­gen- und Darm­ge­schwü­ren hel­fen. Äu­ßer­lich wird der In­halts­stoff Cap­sai­cin als na­tür­li­ches Schmerz­mit­tel bei Mus­kel­ver­span­nun­gen und Ge­len­k­ent­zün­dun­gen an­ge­wandt, meist in Form von Sal­ben oder Wär­me­pflas­tern.

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