Ing­wer

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Auch den Ing­wer ken­nen wir pri­mär aus der asia­ti­schen Kü­che, die oh­ne die­ses scharf-aro­ma­ti- sche Rhi­zom, meist als Wur­zel be- zeich­net, nicht aus­kommt. Durch sie wird zum Bei­spiel Knob­lauch bes­ser ver­träg­lich. In Grie­chen­land wur­de Ing­wer­brot be­reits vor über 4000 Jah­ren ge­ba­cken; die See­fah­rer aßen Ing­wer als Hil­fe ge­gen See­krank­heit so­wie zur Vit­amin- und Mi­ne­ral­stof­fer­gän­zung. Im al­ten Rom wur­de er gar mit ei­ner Lu­xus- steu­er be­legt. Je äl­ter die Wur­zel ist, des­to schär­fer wird sie.

HEILKUNDE

Ing­wer soll Brech­reiz und Er­bre­chen (Rei­se­ü­bel­keit, Che­mo­the­ra­pie) lin­dern, au­ßer­dem ab­wehr­stär­kend, wär­mend, ver­dau­ungs­för­dernd, schmerz­stil­lend, ent­zün­dungs­hem­mend, an­ti­bio­tisch und an­ti­sep­tisch wir­ken. Ne­ben Ar­thro­se, Er­käl­tung, Hus­ten und Hei­ser­keit soll Ing­wer auch bei ho­hem Blut­druck hel­fen. Als ge­ra­de­zu le­gen­där gilt sei­ne Wir­kung zu­sam­men mit Kur­ku­ma - da­her emp­feh­len wir das Rezept auf Sei­te 11.

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