Ko­ri­an­der

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Von die­sem frisch-zi­tro­nig duf­ten­den Ge­würz, das aus Asi­en stammt, wer­den die Sa­men ver­wen­det, aber auch die Blät­ter (Ko­ri­an­der­grün) und Wur­zeln. Ge­ra­de die thai­län­di­sche, ko­rea­ni­sche und viet­na­me­si- sche Kü­che kommt oh­ne ihn nicht aus, und längst hat das Kraut den Weg auf die eu­ro­päi­schen Tel­ler ge­fun­den. Es ver­trägt kei­ne Hit­ze und wird meist über das Es­sen ge­streut. Ent­we­der man liebt es oder ver- wei­gert es – man­che emp­fin­den sei­nen Ge­schmack als „sei­fig“. Die run­den Ko­ri­an­der­sa­men sind fes­ter Be­stand­teil von Brot­ge­wür­zen.

HEILKUNDE

Die äthe­ri­schen Öle sol­len be­ru­hi­gend auf das Ner- ven­sys­tem wir­ken, bei Ver­dau­ungs­stö­run­gen hel­fen, ap­pe­ti­tan- re­gend, krampf­lö­send und ma­gen­stär­kend sein. Ein Si­rup aus Ko­ri­an­der­sa­men soll Stu­di­en zu­fol­ge bei Mi­grä­ne­an­fäl­len die Dau­er und Häu­fig­keit so­wie die Schmer­zen re­du­zie­ren. Bei Ar­thro­se kann ei­ne Ge­würz­mi­schung aus Ko­ri­an­der, Kreuz­küm­mel und Mus­kat- nuss hel­fen; an­geb­lich spre­chen bis zu 80 Pro­zent der Pa­ti­en­ten dar­auf an (Rezept un­ten).

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