Ei­ne Er­käl­tung naht!

Die Blät­ter fal­len, die Tem­pe­ra­tu­ren auch: Der Herbst ist da und mit ihm kom­men Schnup­fen, Hus­ten und Hei­ser­keit. Nie ist die An­ste­ckungs­ge­fahr so hoch wie jetzt – in der dun­k­len, kal­ten Jah­res­zeit steigt die Zahl der In­fek­te wie­der sprung­haft an. Da­mit E

NaturApotheke - - Extra | Erkältung -

Hausmittel:

Schon un­se­re Groß­müt­ter schwo­ren dar­auf und mo­der­ne Stu­di­en be­stä­ti­gen es: Hei­ße Hüh­ner­sup­pe kann ein ech­ter Er­käl­tungs­kil­ler sein. Sie stärkt und be­kämpft die Sym­pto­me des In­fekts.

Kn­eipp-kur:

Auch gut: An­stei­gen­de Fuß­bä­der, in die Salz ge­ge­ben wur­de. Da­für die Bei­ne bis knapp un­ters Knie in ei­ne Wan­ne mit war­mem Was­ser (op­ti­mal 32 °C) stel­len, dann lang­sam über 15 Mi­nu­ten hei­ßes Was­ser zu­lau­fen las­sen, bis 40 °C er­reicht sind. Fünf Mi­nu­ten war­ten, ab­trock­nen und warm an­zie­hen.

Phy­to­the­ra­pie:

Wer sich ab­ge­schla­gen fühlt, soll­te viel trin­ken: Kräu­ter­tees mit Eu­ka­lyp­tus, Lat­schen­kie­fer oder Tee­baum, Frucht- säf­te mit Vit­amin C oder stil­les Was­ser. Es gibt Fer­tig­mi­schun­gen für stär­ken­de Er­käl­tungs­tees in der Apo­the­ke.

TCM:

In der tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Me­di­zin (TCM) wird Ing­wer zur Stei­ge- rung der Ab­wehr­kräf­te und ge­gen Er­käl­tun­gen ein­ge­setzt. Er kann gut als Tee ge­trun­ken wer­den. Da­für et­was ge­schäl­te und zer­hack­te Wur­zel mit 250 ml hei­ßem Was­ser über­gie­ßen und 5–8 Mi­nu­ten zie­hen las­sen.

Noch wir­kungs­vol­ler

(aber auch ge­schmacks­in­ten­si­ver) ist der Trunk, wenn Sie 15 g fri­sche Ing­wer­schei­ben und 30 g ge­hack­te Früh­lings­zwie­beln mit ei­nem hal­ben Li­ter hei­ßem Was­ser über­gie­ßen – und nach dem Zie­hen- las­sen schluck­wei­se trin­ken.

Üb­ri­gens:

Klingt ei­ne Er­käl­tung nach zehn bis 14 Ta­gen nicht ab oder steigt das Fie­ber meh­re­re Ta­ge über 39 °C, soll­ten Sie ei­nen Arzt auf­su­chen, um mög­li­che Ur­sa­chen klä­ren zu las­sen.

FRI­SCHE LUFT Wer kein Fie­ber hat, soll­te sich drau­ßen be­we­gen

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