Fie­ber

Ei­gent­lich ist Fie­ber ein gu­tes Zei­chen. Der An­stieg der Kör­per­tem­pe­ra­tur ist ei­ne Re­ak­ti­on des Ab­wehr­sys­tems, die zeigt, dass es die Vi­ren und Bak­te­ri­en be­kämpft. Denn: Ab 38,5 °C kön­nen sich die Er­re­ger zu­neh­mend schlecht ver­meh­ren und ster­ben ab. Da­her

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Hausmittel:

Wa­den­wi­ckel wir­ken bei Fie­ber wah­re Wun­der. Aber nur, wenn die Hän­de und Fü­ße warm sind und sie als an­ge­nehm emp­fun­den wer­den. Dann zwei Ge­schirr­tü­cher in küh­les Es­sig­was­ser tau­chen, aus­wrin­gen und um die Wa- den wi­ckeln. Da­nach mit tro­cke­nen Tü­chern um­wi­ckeln.

Ex­tra-tipp: Eben­falls hat es sich be­währt, die Fuß­soh­len mit ei­ner ro­hen Kar­tof­fel ab­zu­rei­ben.

Kn­eipp-the­ra­pie:

Ab 39 °C kön­nen Sie ver­su­chen, das Fie­ber zu sen­ken. Et­wa mit Es­sig- strümp­fen. Ein Paar Baum­woll­so­cken in lau­war­mes Es­sig­was­ser ge­ben (6 EL auf 0,5 Li­ter Was­ser), dann aus­wrin­gen und an­zie­hen. Ein Paar war­me, tro­cke­ne Strümp­fe dar­über und ab ins Bett – am bes­ten dick ein­ge­packt. Nach 45 Mi­nu­ten ist die Be­hand­lung fer­tig.

Phy­to­the­ra­pie:

Schon die In­dia­ner setz­ten die Heil- pflan­ze Was­ser­d­ost als schweiß­trei­ben- des Mit­tel ge­gen Fie­ber ein. Auch heu­te sind die Wirk­stof­fe des Korb­blüt­lers aus der Heilkunde nicht weg­zu­den­ken, be­kämp­fen sie doch ef­fek­tiv die Sym­pto­me grip­pa­ler Ef­fek­te.

Kräu­ter­the­ra­pie:

Viel zu trin­ken ist bei Fie­ber be­son­ders wich­tig. Ein Tee aus Wei­den­rin­de kann hel­fen, das Fie­ber zu sen­ken. Gleich- zei­tig kann er auch Schmer­zen lin­dern. Da­für 1 TL Wei­den­rin­de mit 250 ml Was­ser auf­ko­chen las­sen und fünf Mi­nu­ten zie­hen las­sen. Ab­sei­hen und trin­ken.

Wich­tig:

Der Tee ist nicht für Kin­der ge- eig­net und es soll­ten nicht mehr als drei Tas­sen am Tag kon­su­miert wer­den.

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